Wie kommt es zu Bergunfällen?
AI/AR. Beim Bergsteigen und Wandern kommt es aufgrund verschiedener Ursachen immer wieder zu Unfällen.
Ende Sommer begann wieder die Wandersaison für viele Menschen. «Frühling und Herbst locken Wanderer und Bergsteiger wegen der guten Sicht an», so Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden Hanspeter Krüsi.
Dabei kann es auch zu Unfällen kommen, wie der tödliche Bergunfall auf dem Hohen Kasten vom vergangenen Mittwoch zeigt. Ein Bergsteiger stürzte ungefähr zwischen 30 und 40 Meter in die Tiefe und verstarb noch vor Ort. «Die genaue Ursache können wir erst nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung der Leiche sagen», erklärt Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden Roland Koster.
Mögliche Ursachen für Bergunfälle
Ein grosses Problem kann die nicht passende oder sich in einem schlechten Zustand befindliche Ausrüstung darstellen. «Auch Fehltritte oder gesundheitliche Störungen, wie Herz- oder Lungenprobleme, oder auch Hirnschläge können manchmal durch den in der Höhe herrschenden Luftdruck Ursachen für derartige Unfälle sein», so Krüsi.
Wie oft solche Unfälle passieren ist laut Koster ziemlich unterschiedlich. «In einem Jahr sterben vier bis fünf Bergsteiger, im anderen Jahr dafür nur einer.» In Appenzell Ausserrhoden, erklärt Krüsi, kommt es eher selten zu solchen schwerwiegenden Vorkommnissen.
Empfehlungen der Polizei
Die Kapo Appenzell Innerrhoden sowie die Kapo Appenzell Ausserrhoden empfehlen den Bergsteigern aus diesem Grund eine genaue Planung, eine gute Ausrüstung und zusätzlich nicht alleine einen Berg zu besteigen. «Auch das Wetter spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle», fügt Krüsi abschliessend hinzu.
Artikel über den gestrigen Bergunfall auf dem Hohen Kasten
«Rentner stürzt zu Tode» vom 13. September 2007



























