Wichtiger Sieg zum Ende der Vorrunde
Fussball. Im 4. Liga-Meisterschaftsspiel, Gruppe 5, gewannen die Herren des FC Bühler auswärts gegen Bazenheid mit 5:2 (2:1).
Der Aufwärtstrend beim FC Bühler hält an. Das Toggenburg scheint den Mittelländern des Weitern auch zu liegen. Nach dem ersten Sieg vor zwei Wochen in Flawil gelang der Elf vom Rotbach ein weiterer Dreier. Dieser Sieg ist sehr wichtig, da zum Ende der Vorrunde der Anschluss in der Tabelle geschafft ist. Trotz desaströsem Herbst geht’s jetzt etwas beruhigter in die Winterpause.
Nach den guten Vorstellungen in den letzten Partien wollte der FC Bühler die letzte Partie der Vorrunde unbedingt gewinnen. Der Start war verheissungsvoll. Stürmer Arias hatte nach vier gespielten Minuten bereits zwei grosse Torchancen. Auch Nagy drei Minuten später scheiterte im Torabschluss. Aus dem Nichts zog ein Bazenheider Spieler danach aus gut und gerne 40 Metern ab. Der wieder im Tor stehende Yannick Frei liess den haltbaren Schuss passieren. Schockiert vom Gegentreffer hatten die Bühlerer dann einige bange Minuten zu überstehen. In zwei Situationen rehabilitierte sich Bühlers Torwart aber. Zuerst verhinderte er mit einer reflexstarken Fussabwehr und dann bei gutem Herauslaufen weitere Gegentreffer.
Bühler drängte danach auf den Ausgleich. Dieser gelang Beni Hermann nach herrlichem Pass von Dominik Nagy in der 15. Minute mit einem unhaltbaren Schuss in die lange Ecke.
Bühler drückte nun mächtig auf die Tube. Der starke Din Salihovic wurde von Isi Yongaci herrlich lanciert und zog alleine auf das Bazenheider Tor. Sein Schuss aus sehr spitzem Winkel kullerte wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. Einige Augenblicke später wurde Elvedin Omerovic im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Dominik Nagy liess sich die Chance nicht nehmen, verlud beim anschliessenden Penalty den Torwart und brachte Bühler in Führung.
Die Heimmannschaft fiel in der Folge eher durch versteckte Fouls als Fussballspiel auf, u.a. kassierte Alex Rüesch eine Ohrfeige von einem Gegenspieler. Ein klare Tätlichkeit, die leider nicht geahndet wurde. Das Spiel wurde gehässiger. Die Gäste aus Bühler liessen sich davon aber nicht beeindrucken und blieben ruhig. Der Schiedsrichter war nicht zu beneiden. In der Schlussphase der ersten Hälfte stand Bühlers Torwart Frei noch zweimal im Mittelpunkt. Zuerst parierte er einen Schuss aus nächster Nähe mit einem Superreflex. Danach fischte er einen Kopfball, der genau unter die Latte gepasst hätte, herunter.
Beni Hermann und Dominik Nagy Doppeltorschützen
Mit dem dritten Tor sofort nach der Pause wollte der FC Bühlre das Spiel entscheiden. Nach einem Penalty gegen Bühler stand es aber nach 55. Minuten 2:2. Die Reaktion liess aber nicht auf sich warten und die Gäste zeigten eindrücklich wer die bessere Mannschaft an diesem Abend war. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich erzielte Beni Hermann nach Vorarbeit von Iyigün und Nagy die erneute Führung. Der FC Bühler war nun überlegen. In der 65. Minute gelangen Nagy per Aussenrist – nach genialem Pass von Salihovic – und in der 74. Minute durch den eingewechselten Noah Frehner die Tore vier und fünf.
Debüt in der ersten Mannschaft des 16-jährigen Tobias Bruderer
Die Entscheidung war definitiv gefallen. In der letzten Viertelstunde kam der erst gerade 16 Jahre alt gewordene Bühlerer Tobias Bruderer zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft. Er setzte sich gleich mit einem tollen Pass auf Noah Frehner in Szene. Leider stand der Gaiser im Dress des FC Bühler knapp im Abseits. In den letzten Minuten verpassten es die Gäste, das Score weiter zu erhöhen. Beste Chancen wurden teilweise kläglich ausgelassen. Ein Kantersieg wäre definitiv drin gelegen. Wichtig waren aber die drei Punkte. Dieses Unterfangen gelang mit einer guten Mannschaftsleistung. Mit sechs Punkten aus den letzten drei Spielen schaffte das Team den «Turnaround» noch vor der Winterpause.
Kann im Frühling an die zuletzt gezeigten Leistungen angeknüpft werden, liegt der Klassenerhalt nach dem miserablen Saisonstart allemal drin.
Bühler spielte mit: Yannick Frei, Sacha Büsch, Alex Rüesch, Ismail Yongaci (70. Pablo Porras), Luis Munoz (78. Tobias Bruderer), Suat Iyigün, Din Salihovic, Elvedin Omerovic, Beni Hermann, Dominik Nagy, Lucas Arias (45. Noah Frehner)



























