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Werkhof: Klares Siegerprojekt

Altnau. Der neue Werkhof mit Feuerwehrgebäude erhält ein Gesicht: Der Sieger beim Projektwettbewerb für den Neubau steht fest.

Mit einem Studienauftrag an drei Planungsteams wurden in Altnau Projektentwürfe für ein neues Werkhof- und Feuerwehrgebäude an der Moosgrabenstrasse gesucht. Die Aufgabenstellung war so formuliert, dass ein funktioneller Bau entstehen soll, der die betrieblichen Anforderungen des Bauamtes als auch der Feuerwehr Rechnung trägt. Weitere wichtige Kriterien waren die Flexibilität und die Wirtschaftlichkeit. Die Kosten wurden bei maximal Fr. 280.-/m3 angesetzt.

Ein Beurteilungsgremium bestehend aus Fachleuten, Feuerwehrvertretern aus Altnau und Güttingen sowie Vertretern aus Bauverwaltung und Gemeinderat hat einen klaren Sieger ermittelt. Der heutige Werkhof der Gemeinde Altnau hat ein Volumen von ca. 1700 m3 und wird sowohl durch das Bauamt als auch durch die Feuerwehr genutzt. An diversen Stellen im Dorf ist zusätzliches Material behelfsmässig eingelagert. Auch das Feuerwehrmaterial ist auf mehrere Materialdepots aufgeteilt. Im Zusammenhang mit der geplanten Wohn-Überbauung auf dem Käserei-Areal soll die als Werkhof genutzte Gewerbehalle im Zentrum dem Neubau weichen. Ein Team aus Gemeinderat, Bauamt und Feuerwehr hat sich im Vorfeld intensiv mit den Bedürfnissen an Ersatzräumlichkeiten befasst. Schnell war klar, dass der Werkhof und das Feuerwehrdepot weiterhin an einem Standort zusammengefasst werden sollen. Geprüft wurden sodann bestehende Bauten wie auch Standorte für einen Neubau. Als passender Ort kommt eine Parzelle in der Industriezone südlich der Moosgrabenstrasse in Frage. Aus vielfältigen Betrachtungen erscheint dieser Standort optimal.

Erfreulich ist zudem, dass es innert kürzester Zeit gelungen ist, mit der Nachbargemeinde Güttingen die Zusammenführung der beiden Ortsfeuerwehren zu vereinbaren. Mittels Studienauftrag wurden nun Projektentwürfe gesucht, welche aufzeigen, wie das geforderte Raumangebot betrieblich und wirtschaftlich realisiert werden kann. Die eingereichten drei Projekte setzen die gestellten Anforderungen völlig unterschiedlich um.

Am Beurteilungstag wurden die Projekte jeweils durch einen Fachexperten erläutert und im Beurteilungsgremium anhand der formulierten Kriterien diskutiert. In mehreren Durchgängen wurden die Entwürfe unter verschiedenen Gesichtspunkten vertieft betrachtet. Hilfreich war dabei auch, dass von allen Projekten ein Architekturmodell im Massstab 1:500 verlangt wurde. Das Beurteilungsgremium empfielt dem Gemeinderat einstimmig, das Projekt ALTHINOUVA zur Weiterbearbeitung. Dieses Projekt überzeugt insbesondere durch das architektonische Konzept mit der klaren räumlichen und funktionalen Trennung zwischen Feuerwehr und Werkhof sowie durch die optimalen Betriebsabläufe. Es lässt Anpassungen zu, ohne dass die Grundkonzeption in Frage gestellt wird. Projektverfasser des Siegerprojektes ist Ernst Kaderli, dipl. Architekt HBK/BSA, Amriswil.

Der Gemeinderat Altnau hat vom Beurteilungsbericht Kenntnis und die Weiterbearbeitung im Sinne des Antrages gutgeheissen. Ziel ist es, der Gemeindeversammlung im Juni 2008 ein entsprechendes Bauprojekt zur Genehmigung zu unterbreiten. Die eingereichten Studienarbeiten sind ab dem 4. Februar 2008 während den Schalteröffnungszeiten für zwei Wochen im Gemeindehaus Altnau zu besichtigen.

Projekt in Grossansicht
Umgebung in Grossansicht

ThurgauThurgau / 30.01.2008 - 13:06:00