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Wer steckt hinter dem Putsch?

Die Putschversuche gegen den FC St.Gallen haben eine Lawine von Spekulationen ausgelöst. Wer ist der Drahtzieher hinter der ominösen Gruppe?

Gestern ist die Bombe geplatzt. Wie der Journalist Markus Scherrer im «St.Galler Tagblatt» berichtete, will eine unbekannte Gruppe mit einem neuen Konzept den FC St.Gallen retten. Nun scheinen endgültig alle Steine ins Wanken gekommen zu sein. Doch wer ist die geheimnisvolle Gruppe? Oder ist es gar eine Einzelperson? Edgar Oehler, Jörg Stiel, Vinicio Fioranelli, … Die Gerüchteküche ist am brodeln. stadt24.ch fragte bei Jörg Stiel nach.

Herr Stiel, wissen Sie, wer hinter dem Konzept steckt, welches die Espen retten soll?
Nein, ich habe Null Ahnung, obwohl ich viele Personen in diesem Umfeld kenne. Ich selbst bin es nicht.

Wie haben Sie reagiert, als Sie von diesem Putsch Kenntnis genommen haben?
Ich war sehr überrascht. Obwohl der Artikel nicht viel aussagt, kann man annehmen, dass es sich nicht um eine Einzelperson handelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine einzige Person so viele Aktien übernehmen würde. Es wird eine Gruppe sein, die sehr gut vorbereitet ist. Früher oder später muss ein Name fallen.

Warum dieser plötzliche Rettungsversuch? Hat der Vorstand den Ernst der Lage nicht verstanden, da nun andere das sinkende Boot zu retten versuchen?
Wie der Fussballclub sich heute präsentiert, ist alles andere als erfreulich. Der FC St.Gallen ist auf dem letzten Platz, was heisst, dass nicht das Optimum rausgeholt wurde. Es sieht ziemlich schlimm aus. Die sportliche Leistung ist schlicht eine Katastrophe.

1992 stiegen wir mit einer deutlich schlechteren Mannschaft in die Nationalliga B ab. Daran sollte es jetzt nicht liegen. Zurzeit stimmt bei den Espen einfach das Zwischenmenschliche nicht. Doch rückblickend gesehen, hatten wir in den letzten fünf Jahren mehr Gefreutes als Ungefreutes.

Kommt eine Verbindung zwischen dem Journalist Markus Scherrer vom «St.Galler Tagblatt» und der anonymen Person in Frage?
Die Person ist bestimmt nicht per Zufall bei Scherrer gelandet. Scherrer ist ein guter Journalist, der seriös recherchiert. Ich denke nicht, dass es da Verbindungen gegeben hat. Doch wer und wie es war, das kann ich nicht sagen. Ich selbst würde auch zu Scherrer gehen. Denn er ist es, der den besten Zugang zu den richtigen Leuten hat und mit seinen ehrlichen Berichten etwas bewegen kann.

Ist dieses Konzept die einzige Lösung für die Espen?
Wenn einer eine bessere Lösung hat, warum nicht – soll er doch seine Ideen einbringen können. Ich bin als Beobachter gespannt auf das Konzept, welches bald an der ausserordentlichen Generalversammlung präsentiert wird.


Lesen Sie hier den passenden Artikel dazu
FC St.Gallen steht vor einer Revolution vom 19. Dezember 2007

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 20.12.2007 - 15:12:00