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Wer ist der «Putschist»?

Der Versuch einer Neuordnung beim FC St.Gallen steht unter Führung des Herisauers Torsten Petersen. Ein Blick auf seine Person.

Torsten Petersen hat in seiner jüngeren Biografie einen Leistungsausweis, der in Bezug auf die Situation beim FC St.Gallen aufhorchen lässt. Der Deutsche, in Herisau wohnhaft und dort als Unternehmer tätig, hatte das Herren-Team des TSV St.Otmar in seiner wohl schwierigsten Phase als geschäftsführender Vizepräsident geführt. Zusammen mit der weiteren Leitungs-Crew gelang es ihm dabei, den kriselnden NLA-Club aus der finanziellen und sportlichen Misere zu führen. Petersen agierte dabei auch im sportlichen Umfeld wie ein Unternehmer: Sparen, wo möglich, gezielter Einsatz der Mittel, neue Wege der Finanzierung suchen, enge Zusammenarbeit mit Sponsoren.

Dabei half Petersen sicherlich, dass bei ihm Sportbegeisterung und ökonomischer Sachverstand zusammenkommen. Als es darum ging, die Vereinsspitze bei Otmar definitiv neu zu besetzen, verzichtete der als gesetzt scheinenende Herisauer dann aber – für viele überraschend. Mit Heini Seger übernahm wieder ein «Ur-St.Galler» den traditionsreichen Handballclub, Petersen zog sich auf die Rolle des eifrigen Fans zurück. In den letzten Wochen wurde er im Otmar-Umfeld weniger gesichtet, und nun ist auch klar, weshalb: Er setzt neu auf die Karte FCSG.

Die Situation beim FC St.Gallen und beim TSV St.Otmar ist sicherlich nicht direkt vergleichbar. Dennoch dürften Torsten Petersen und seine Gruppe für die heutige Führung des FCSG ernstzunehmende Konkurrenten darstellen. Denn Petersen hat sich bereits einmal im St.Galler Sport als Krisenmanager bewiesen, eine Rolle, die beim FC St.Gallen derzeit durchaus gefragt ist.


Ältere Artikel zu diesem Thema:

«FCSG-Putschversuch: Herisauer beteiligt» vom 22. Dezember 2007
«Wer steckt hinter dem Putsch?» vom 20. Dezember 2007

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 22.12.2007 - 14:47:00