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Wenn Verlierer und Sieger gewinnen

Frauenfeld. Mit dem Unihockeyturnier lag das Schwergewicht des kantonalkirchlichen Treffens der evangelischen Jugendgruppen und Teenagerclubs gestern beim sportlichem Wettkampf.

Sprituelle Bereicherung des Gemeinschaftserlebnisses erfuhren die Jugendlichen im abschliessenden Jugendgottesdienst.

Auf erfreulich grosses Echo stiess das dritte kantonalkirchliche Teenager-Treffen, welches vom Amt für Gemeinde-Jugendarbeit der Evangelischen Landeskirche Thurgau organisiert wurde. 150 Jugendliche aus evangelischen Jugend- und Teenagergruppen nahmen teil. Hauptattraktion war das Unihockeyturnier in der Frauenfelder Dreifachturnhalle im Auenfeld. Verschiedene andere Attraktionen und Spielmöglichkeiten am Rand des Sportfeldes luden auch die Fans und Begleitpersonen der Wettkampfteams zur aktiven Begegnung und zum Austausch untereinander ein.

Alles drehte sich beim Teenagertreffen um das Thema «Win or lose». Im abschliessenden Jugend-Gottesdienst mit musikalischer Band-Begleitung von «Acredo» aus Frauenfeld, sannen die Heranwachsende darüber nach, wie sie mit Sieg und Niederlage umgehen können und beides in ihr Leben integrieren. Dass aus erfreulichen wie aus schwierigen Erfahrungen persönlicher Gewinn und Wachstum reifen kann, ermutigte die Teens zu neuer Sichtweise.

Thomas Alder, Leiter vom Amt für Gemeinde-Jugendarbeit, erklärte die Absicht die dem Anlass zugrunde liegt: «Wir möchten Jugendlichen Begegnungsmöglichkeiten mit Gleichaltrigen aus dem ganzen Kanton bieten. Gleichzeitig motivieren wir die Jugendlichen über Lebens- und Glaubensfragen nachzudenken. Der Mix aus einer Teamsportart, Spass und Jugendgottesdienst ist ideal dafür.»

Immer verloren — trotzdem Spitze
Dass die Idee Anklang fand, bestätigt Tamara Flury (12) vom Teensclub Frauenfeld: «Wir haben zwar alle Spiele verloren, trotzdem hatten wir es mega lustig; dem sag› ich Teamgeist! Heute waren so viele coole Leute da, die Band spielte fetzige Lieder und die American Hot Dogs waren einfach Spitze!»

Ob so ein Anlass künftig sporadisch oder regelmässig stattfinden soll, wird nach genauerer Auswertung entschieden. Eine Tendenz scheint sich jedoch schon abzuzeichnen: «Die «Grümpelturnier-Atmosphäre» ist fantastisch. Es wird fair gespielt und was mir besonders gefällt, ist die Tatsache, dass sehr viele Mädchen mitspielen. Der Wettkampf gegen andere Teenagerclubs schafft eine stärkere Verbindung unter den Jugendlichen unserer Jugendgruppe. Es lohnt sich auf alle Fälle, den Anlass zu wiederholen.» So Daniel Frischknecht, Jugendarbeiter aus Bischofszell. Andreas Caluori, Diakon aus Frauenfeld stellt fest: «Die Spiele sind heiss umkämpft, aber die Stimmung ist total friedlich. Die vielen Stunden der Vorbereitung haben sich gelohnt.»


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ThurgauThurgau / 02.11.2008 - 10:21:00