• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Wenn China in Heiden abkupfert

Heiden. Produkte «made in Switzerland» werden oft kopiert. Auch unsere Region ist davon nicht verschont, wie das Beispiel Sefar zeigt.

Zu den Besten gehört man, wenn einen die Konkurrenz kopiert. Davon kann Christoph Tobler ein Lied singen. Seit nunmehr drei Jahren lenkt er als CEO die Sefar Gruppe und ist dabei mit seinen Gedanken immer auch gut zehn Jahre in der Zukunft. Was er von Zukunftsprognosen hält und ob man als Unternehmer einen Killerinstinkt benötigt, erklärt Christoph Tobler im Interview mit dem Unternehmermagazin LEADER. Ein Auszug:

Herr Tobler, Sie waren einer der Referenten an der IHK-Veranstaltung «Zukunft Ostschweiz». Die dort präsentierte Studie prognostiziert der Wirtschaft für die nächsten Jahre einen Aufschwung. Was halten Sie persönlich von solchen Prognosen?
Christoph Tobler: Analysten und Prognostiker haben den Vorteil, dass sie unzutreffende Prognosen mit veränderten Umweltbedingungen begründen und jederzeit anpassen können. Ich darf mich daher als Unternehmer niemals nur auf solche Studien verlassen. Bei einer Wettervorhersage verhält es sich genauso: Wenn ich mich entschliesse, eine Bergtour in Angriff zu nehmen, muss ich die lokalen Bedingungen betrachten und mir auch eine eigene Meinung bilden.

Demnach geben Sie nicht viel auf solche Studien?
Doch. Sie sind ein wertvolles Planungsinstrument. Seriöse Analysen basieren ja auf zahlreichen Datengrundlagen und Statistiken. Sie werden nicht einfach aus dem Ärmel geschüttelt sondern sind hart erarbeitet und lassen mit einer gewissen Plausibilität die Zukunftsrichtung vermuten.

Wie wichtig sind Sie für Ihre internen Entscheide?
Ich gehe von einem anderen Ansatz aus. Man sollte in der Planung nicht von der heutigen Situation ausgehen und daraus extrapolieren, wie es weitergeht.

Lesen Sie das vollständige Interview.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 25.02.2008 - 17:10:00