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Weniger Verkehrsunfälle auf Uris Strassen im Jahre 2008

UR. Im Jahr 2008 ereigneten sich auf dem Urner Kantonsgebiet 374 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle. Dies sind im Vergleich zum Vorjahr elf Prozent weniger.

Die Strassenverkehrsunfälle forderten 5 Todesopfer (Vorjahr 6 Tote) und 134 Verletzte (Vorjahr 159). Die Verletztenzahl verringerte sich somit um rund 15.7 Prozent. Der Sachschaden beträgt 3 Millionen Franken (Vorjahr 3,7 Millionen).
 
Todesopfer und Verletzte
Auf den Urner Strassen verloren im Jahre 2008 bei 5 Verkehrsunfällen 5 Personen ihr Le- ben. 2007 waren es 6 Menschen.  121 (110) Unfälle passierten innerorts, 118 (144) ausserorts. Innerorts verletzten sich 45 (35) und ausserorts 55 (77) Menschen. 2008 verloren 4 Personen (3) ausserorts das Leben. 4 Personen (5) verloren auf den Passstrassen ihr Leben. Letztes Jahr verunglückte niemand tödlich bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn. 

Unfallbeteiligte
An den Verkehrsunfällen waren insgesamt 620 (677) Personen beteiligt. Es waren 484 männlichen (511) und 115 (141) weiblichen Geschlechts. Mit 330 (372) bilden den grössten Anteil die 35- bis 59-Jährigen, gefolgt von den 25- bis 34-Jährigen mit 143 (150) und den 18- bis 24-Jährigen mit 123 (110). Verwickelt in Unfälle waren insgesamt 620 (677) Fahrzeuge. Von diesen stammten 251 (255) aus dem Kanton Uri, 200 (252) aus anderen Kantonen. 134 (139) waren ausländischer Herkunft. 

Unfallorte

Am meisten Unfälle (76) ereigneten sich in Altdorf, am wenigsten in Attinghausen und Bauen (je 1). Auf Hauptstrassen ereigneten sich 124 (147), auf Autobahnen 90 (104) Kollisionen. 

Unfallzeiten
Die unfallträchtigen Monate waren der Juli (47) und der August (43). Am meisten Unfälle ereigneten sich an Sonntagen (84), am wenigsten an Dienstagen (39). Auf die Tageszeit bezogen mussten mit 36 zwischen 14 und 15 Uhr am meisten und mit 1 zwischen 3 und 4 Uhr am wenigsten Unfälle registriert werden. 

Häufigste Unfallursachen

Als Unfallursachen an der Spitze liegen die Unaufmerksamkeit und das Nichtanpassen der Geschwindigkeit. Unfälle mit Alkoholeinfluss wurden 18 (16) registriert. 

Präventionskampagnen
Im Jahre 2008 wurden u.a. folgende verkehrspolizeilichen Präventionskampagnen durchgeführt: «Sicherheitsgurten – ein Band fürs Leben», Fahrfähigkeit, «SuperBiker» und «Schulbeginn». Bei der ersten Kampagne, welche zusammen mit den Zentralschweizer Polizeikorps durchgeführt wurde, wurden die Verkehrsteilnehmer auf die Wichtigkeit des Gurtentragens aufmerksam gemacht.

Bei der Fahrfähigkeit wurde gezielt auf Alkohol- und Drogen- Symptome, aber auch auf Missbrauch von Medikamenten im Strassenverkehr geachtet. Bei der Kampagne «SuperBiker», welche am Gotthardpass durchgeführt wurde, wurden Motor- radfahrerinnen und -fahrer angesprochen und zu verantwortungsvoller Fahrweise angehalten. Bei der Aktion «Schulbeginn» war die Verkehrspolizei vermehrt bei Schulhäusern und auf Schulwegen präsent. 

Auch im Jahre 2009 werden im Interesse der Verkehrssicherheit wiederum verkehrspolizeiliche Präventionskampagnen durchgeführt. Die «Aktion SuperBiker» wird auch im Jahr 2009 in Zusammenarbeit mit der Kapo GR durchgeführt. An den Passstrassen werden wiederum Plakate mit Hinweisen zu verantwortungsvollem Fahren aufgestellt. Neben Geschwindigkeitskontrollen sind auf den Passstrassen auch präventive Einsätze von Motorradpatrouillen der Verkehrspolizei geplant. Wiederum zur Durchführung gelangen Präventivaktionen zu den Themen «Gurtentragpflicht» sowie «Fahrfähigkeit». 
 

 

UriUri / 17.03.2009 - 13:48:07