Weniger Unfälle und weniger Verletzte
AR. 304 Verkehrsunfälle, 143 Verletzte und drei Todesopfer sind die Bilanz der Verkehrsunfallstatistik 2008.
Erfreulicherweise erneuter Rückgang der Verkehrsunfälle und der verletzten Personen, jedoch waren wieder drei Todesopfer zu beklagen so präsentiert sich die Unfallstatistik für das Jahr 2008. Im Vergleich zum Vorjahr musste die Kantonspolizei an 34 Unfälle weniger ausrücken.
Waren es 2007 noch 338 Unfälle, so zählen wir für das Statistikjahr 304 Unfälle, was einer Abnahme von 10 Prozent entspricht. Diese statistischen Zahlen betreffen diejenigen Unfälle, welche von der Polizei rapportiert wurden.
Rückgang der verletzten Personen
Erfreulich ist, dass die Anzahl der verletzten Personen gegenüber dem letzten Jahr erneut gesunken ist, nämlich um rund acht Prozent von 156 (2007) auf 143 (2008).
Unerfreulich ist die traurige Tatsache, dass im Jahr 2008, wie schon im Jahr 2007, wiederum drei Menschen ihr Leben auf unseren Strassen lassen mussten.
Am 17. Mai 2008 verletzte sich ein 32-jähriger Motorradlenker bei einem Selbstunfall auf der Schwägalpstrasse so schwer, dass er noch auf der Unfallstelle starb.
Am 23. Mai 2008 erlag ein 57-jähriger Mitfahrer in einem Personenwagen nach einem Selbstunfall in Schönengrund seinen schweren Verletzungen noch auf der Unfallstelle.
Am 9. Juli 2008 übersah in Herisau ein Personenwagenlenker eine 80-jährige Fussgängerin beim Überqueren der Fahrbahn auf dem Fussgängerstreifen. Die Fussgängerin starb auf der Unfallstelle.
Der Gesamtsachschaden verringerte sich im Statistikjahr um 18 Prozent auf 2’464’220 Franken (Vorjahr: 3’013’630 Franken).
Hauptursachen für Verkehrsunfälle
Die Hauptursachen der Verkehrsunfälle im Statistikjahr waren erneut das ‚Nichtanpassen der Geschwindigkeit’ und das ‚Missachten des Vortrittsrechtes’. Zudem mussten bei insgesamt 32 (23 davon bei Selbstunfällen) beteiligten Fahrzeuglenker/innen eine Blutprobe angeordnet werden. Betreffend dem Kriterium ‚Nichtanpassen der Geschwindigkeit’ machen die Selbstunfälle einen beachtlichen Anteil aus.
Rückgang der Selbstunfälle
Gegenüber dem Vorjahr waren sechs Prozent weniger Selbstunfälle registriert worden. Im Statistikjahr waren dies insgesamt 108 (2007: 115) Unfälle, dies ergibt eine Abnahme gegenüber dem Vorjahr um sieben Selbstunfälle.



























