Weniger Unfälle und Verletzte, aber mehr Todesopfer
SG. Auf den Strassen im Kanton sind im vergangenen Jahr 3810 Verkehrsunfälle verursacht und registriert worden.
Die Zahl der Unfälle nahm um 145 ab, verglichen mit dem Vorjahr. Die Zahl der Verletzten sank ebenfalls, dagegen stieg die Zahl der Todesopfer.
Die Zahl der Verletzten ging um 198 auf 1578 retour, diejenige der Schwerverletzten um 97 auf 410. Bei Verkehrsunfällen kamen im vergangenen Jahr im Kanton St. Gallen 23 Personen ums Leben; das sind fünf mehr als im Jahr zuvor, wie die St. Galler Polizei am Dienstag bei der Präsentation der Verkehrsunfallstatistik meldete.
Unter den Verkehrstoten waren zwei Kinder, ein Teenager und 20 Erwachsene. Bei vier Verkehrsunfällen, bei denen Menschen starben, war Alkohol im Spiel. Insgesamt bei 353 Unfällen im Kanton St. Gallen hatte der Lenker oder die Lenkerin mehr als 0,8 Promille Alkohol im Blut; sie mussten allesamt ihren Führerausweis abgeben.
Bei einem Fünftel aller gezählten Unfälle war eine übersetzte oder nicht den Umständen angepasste Geschwindigkeit die Ursache. Bei vier solchen Unfällen verloren Menschen das Leben.
Wegen Strassenverkehrsdelikten wurde im vergangenen Jahr im Kanton St. Gallen 5008 Personen der Führerausweis entzogen; das waren 1158 mehr «Billett»-Entzüge als im Jahr zuvor. Der Sachschaden, der bei sämtlichen aufgenommenen Unfällen 2008 auf St. Galler Strassen entstand, beträgt knapp 30 Millionen Franken.



























