Weiteres Wachstum der Appenzeller KB
Appenzell. Die Bilanzsumme der Appenzeller Kantonalbank stieg mit 24 Mio. gegenüber dem Jahresanfang moderat an und erreichte per 31. März 1'995,4 Mio.
Die Kundenausleihungen nahmen um CHF 6,8 Mio. auf CHF 1’699,1 Mio. zu. Die Steigerung wurde bei den Hypothekarforderungen erzielt, die um CHF 10,6 Mio. zunahmen, wogegen die übrigen Forderungen gegenüber Kunden um CHF 3,8 Mio. zurückgingen.
Die Bank setzte ihr stetiges, wenn auch im ersten Quartal 2008 etwas verlangsamtes, Wachstum bei den Kundengeldern fort, die um CHF 7,6 Mio. auf CHF 1’506,2 Mio. anstiegen. Dabei waren erneut eher langfristige Anlagen gefragt.
Die Festgelder nahmen um weitere CHF 30,1 Mio. zu und der Bestand an Kassenobligationen erhöhte sich um CHF 3 Mio. Auf der anderen Seite reduzierten sich die Spar- und Anlagegelder um CHF 16,9 Mio.
Aufgrund des erhöhten Zinsniveaus fiel das Geschäftsergebnis der ersten drei Monate 2008 geringer aus als in der Vorjahresperiode. Wegen der bisher nicht vorgenommenen Erhöhung der Hypothekarzinssätze einerseits und der Umschichtung von Kundengeldern in höher verzinsliche Festgelder andererseits, sank der Erfolg aus dem Zinsengeschäft gegenüber der Vorjahresperiode um CHF 0,5 Mio. Auf vergleichbarem Niveau blieb das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft.
Ein Verlust von CHF 0,1 Mio. musste aufgrund der aktuellen Börsenturbulenzen im Handelsgeschäft hingenommen werden.
Der Geschäftsaufwand reduzierte sich leicht um CHF 0,1 Mio. Beim Sachaufwand wurden Einsparungen von CHF 0,2 Mio. erzielt, während der Personalaufwand um CHF 0,1 Mio. etwas höher ausfiel. Es resultierte ein um CHF 0,8 Mio. geringerer Bruttogewinn von CHF 4,5 Mio.



























