Weiterer Ausbau und Sporttrakt-Sanierung des BBZ
Weinfelden/TG. Auf den beiden bestehenden Turnhallen des BBZ werden zwei weitere Turnräume sowie zwölf Büroarbeitsplätze erstellt.
Gleichzeitig werden die Dächer und Decken der Turnhallen statisch erneuert. Das hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau beschlossen. Gerechnet wird mit Gesamtkosten von 10,8 Millionen Franken.
Im Jahr 2007 konnte der Erweiterungsbau des Berufsbildungszentrums (BBZ) Weinfelden eröffnet werden. Die Sanierung des Baus aus dem Jahr 1978 ist in vollem Gang, und das renovierte «alte Gewerbeschulhaus» ist im vergangenen Jahr durch das Bildungszentrum für Gesundheit (BfG) bezogen werden. Die Planung in Weinfelden sieht noch weitere Sanierungs-und Ausbauschritte vor.
Zurzeit stehen Sanierungsarbeiten an den Dächern des Sporttraktes an. Aus Sicherheitsgründen ist die statische Erneuerung der Dächer und Decken spätestens im Jahr 2011 auszuführen. Diese Dachsanierung wird zum Anlass genommen, das heute ungenügende Raumangebot für den Sportunterricht von zwei auf vier eigene Sporträume zu erweitern und zusätzliche Büroräumlichkeiten zu schaffen. Mit künftig drei Turnhallen, einem Fitnessraum, dem Hallenbad sowie einer Mietlösung kann der Bildungsauftrag im Bereich Sportunterricht erfüllt werden. Mit dem neuen Bildungszentrum für Gesundheitsberufe sind seit Herbst 2008 zusätzlich 1000 Lektionen Turnunterricht abzudecken. In diesem Erweiterungsbau sollen ausserdem die Arbeitsplätze für die Dienste Berufsfachschulen zentral untergebracht werden.
Die Dienststelle erbringt Leistungen für den gesamten kantonalen Berufsfachschulbereich und ist heute an verschiedenen Standorten in Frauenfeld und Weinfelden eingerichtet.
Die Gesamtkosten für dieses Bauvorhaben betragen 10,8 Millionen Franken, wovon 3,8 Millionen Franken auf Sanierungsmassnahmen und 7 Millionen Franken auf die Aufstockung entfallen. Der Investitionskredit für die Aufstockung wird den Thurgauer Stimmberechtigten zur Genehmigung unterbreitet.
Bildungszentrum Arbon sanieren und ausbauen
I.D. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau beauftragt das Hochbauamt, die Planung für die Sanierung und den Ausbau des Bildungszentrums Arbon (BZA) anzugehen. Ebenso sollen Verhandlungen aufgenommen werden zur Sicherung von Turnraum in einer geplanten Dreifachturnhalle sowie von Parkplätzen.
Im Bildungszentrum Arbon werden zurzeit rund 680 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, wovon rund 200 im Bereich Technik und rund 480 im Bereich Detailhandel. Gebaut wurde das Bildungszentrum im Jahr 1978 für rund 480 Schülerinnen und Schüler. Mittlerweile sind die bestehenden Räume für den heutigen Unterricht sowohl quantitativ als auch qualitativ nicht mehr genügend. Die Schulanlage, die aus einem Haupt- und einem Nebengebäude besteht, bedarf ausserdem einer umfassenden Gebäudehüllensanierung. Auch die Haustechnikanlagen sind überaltert.
Durch eine Minergie-Sanierung sowie Bauteilerneuerungen könnte der Energieverbrauch markant gesenkt werden. Konkret wird beantragt, zusätzlich zwei Normalschulzimmer, sechs Gruppenräume, einen Raum für Pneumatik, ein Physiklabor, einen Raum für Robotik und zwei Materialräume zu planen. Dies entspricht einer Zusatzfläche von etwa 680 Quadratmetern. Das Hochbauamt wird nun die Planung für die Sanierung und den Ausbau angehen.
Ebenfalls gelöst werden soll die Situation bezüglich Turnraum. Das Bildungszentrum Arbon verfügt über keine eigenen Hallen, sondern ist in den Räumlichkeiten der Primarschulgemeinde Arbon eingemietet. Zurzeit planen die Sekundarschulgemeinde und die Stadt Arbon eine Dreifachturnhalle in unmittelbarer Nähe des BZA. Für den Sportunterricht mit Berufsschulklassen besteht so die Möglichkeit, sich im Neubau den notwendigen zusätzlichen Turnraum zu sichern. Zu diesem Zweck beauftragt der Regierungsrat das Departement für Erziehung und Kultur, mit den zuständigen Arboner Behörden in Verbindung zu treten und auch die Mitfinanzierung des Kantons verbindlich zu regeln.
Weitere Verhandlungen wird die Finanzverwaltung mit der Bürgergemeinde Arbon aufnehmen. Dabei geht es um eine mögliche Übernahme eines angrenzenden Grundstücks, womit sich die notwendigen An- oder Zusatzbauten realisieren und benötigte Parkplätze auf Dauer sichern liessen.
Weitere Meldungen:
Der Regierungsrat erklärt die Volksinitiative für eine freie Schulwahl mit 4124 gültigen Unterschriften für zustande gekommen. Das hat die Überprüfung durch die Staatskanzlei ergeben. Die Unterschriften sind zeitgerecht am 3. April 2009 bei der Staatskanzlei eingereicht worden.
Der Regierungsrat hat die Arbeiten für die Kabelanlagen an der Unterführung Helvetiaplatz in Kreuzlingen vergeben. Er hat dabei das Angebot der Firma Arber AG, Kreuzlingen, zum Betrag von 182 000 Franken berücksichtigt



























