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Weinfelder Ringer bleiben in der Nationalliga A

Ringen. Mit einem souveränen 26:12-Sieg über den RC Oberriet-Grabs sicherte sich die Ringerstaffel des TV Weinfelden, am Sonntagnachmittag in der Mehrzweckhalle Märstetten, den Ligaerhalt.

Angefeuert vom treuen Weinfelder Publikum zeigten die Einheimischen zum Abschluss einer harten Saison eine gute Leistung, auf die Trainer Daniel Schnyder für das kommende Jahr aufbauen kann.

Die Begegnung begann mit einem Gastgeschenk der Oberrieter, die in der Klasse bis 55 Kilo keinen Ringer stellen konnten, womit die volle Punktezahl an Weinfelden ging. Danach kam es zum Kampf im Schwergewicht. Hier standen sich Manuel Strupler und Ex-Schwingerkönig Arnold Forrer gegenüber. Die beiden Hünen lieferten sich einen packenden Kampf, den schliesslich Strupler nach Punkten gewinnen konnte.

Thomas Wild sammelte weitere Punkte für Weinfelden, indem er Oliver Salas durch Technische Überlegenheit besiegte. Akos Korica zeigte danach in der Klasse bis 96 Kilo gegen den bekannten Schwinger Daniel Bohl seine technische Klasse. Er liess dem Toggenburger keine Chance und holte vier weitere Punkte für Weinfelden.

Denys Butenko, die ausländische Verstärkung der Weinfelder, zeigte gegen den starken Friedrich Eggenberger ebenfalls technisch hochstehenden Ringsport und landete einen klaren Punktesieg. Damit lagen die Weinfelder zur Pause schon klar in Front und der Ligaerhalt war perfekt. Nach der Pause zeigten die Rheintaler trotzdem noch ihr ringerisches Können. Andreas Guntli liess diesmal Martin Engeli keine Chance und schulterte ihn nach kurzer Kampfzeit.

Auch der für Oberriet ringende Litauer Vitas Kumacov liess gegen Urs Wild nichts anbrennen und holte die vollen Punkte. Rolf Keller stoppte dann aber den Siegeszug der Rheintaler und besiegte Pascal Roth durch Technische Überlegenheit. Danach waren aber die Oberrieter nochmals an der Reihe. Christian Hutter siegte in einem farbigen Kampf gegen Christian Kern.

Den letzten Kampf entschied danach aber der Weinfelder Präsident Matthias Wieser gegen den Oberrieter Trainer Mike Rüegg klar nach Punkten.

Damit steigt mit dem RC Oberriet-Grabs ein traditionsreicher Verein in die Nationalliga B ab und die Ostschweiz ist nur noch mit Kriessern und Weinfelden in obersten Liga vertreten. Nach Jahren der Ostschweizer Dominanz sind nun Willisau, Hergiswil und Freiamt klar führend. Im Moment steht noch nicht fest, wer in der nächsten Saison den Platz von Oberriet einnimmt. Die stärkste Mannschaft der Nationalliga B, Freiamt II, kann aus Reglementsgründen nicht aufsteigen.

ThurgauThurgau / 15.12.2008 - 08:03:00