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Weinfelden unterliegt auch Willisau

Ringen. Der Ringerriege Weinfelden gelang es zwar auch in der dritten Runde der diesjährigen Mannschaftsmeisterschaft nicht den ersten Sieg zu holen.

Bei der 24 – 16 Niederlage konnte man jedoch einen gewissen Aufwärtstrend feststellen, der Hoffnungen weckt.
Der Kampf am Samstagabend war ein stetes Hin und Her und bei den oft knappen Entscheidungen, waren die Punktevergaben des Kampfrichters häufig nicht unumstritten.

Der Assistenztrainer der Weinfelder Ivan Andonov will jedoch nicht dem Unparteiischen die Schuld für die Niederlage geben: „Die Mannschaft hat heute eine gute Chance verpasst den ersten Sieg zu holen, doch fehlt einzelnen Ringern immer noch die nötige Stärke im Kopf um knappe Kämpfe für sich zu entscheiden.“

In den ersten beiden Begegnungen des Abends bekamen die Zuschauer nicht viel geboten. Sowohl der Weinfelder Urs Wild bis 55kg, wie auch der Willisauer bis 120kg Felix Scherrer mussten den Kampf Forfait wegen Verletzung aufgeben.

Doch dann ging es doch noch richtig los und das gleich mit einem Leckerbissen. Auf 60kg traf Thomas Wild auf Kurt Bachmann der im Frühling in Wilds Abwesenheit Schweizermeister in dieser Gewichtsklasse wurde. Es wurde ein ausgeglichener Kampf in dem beide Ringer je ein Drittel für sich entscheiden konnte. Das letzte Drittel musste entscheiden und es endete mit einem Sieg von Wild. Auch die nächsten Kämpfe wurden zu knappen Angelegenheiten. Akos Korica sah bis 96kg lange wie der Sieger aus, bis ihn sein Gegner kurz vor Schluss punktemässig ein- und schliesslich überholen konnte. Auch Alois Fässler war in seinem Kampf stets im Vorteil. Er kämpfte kontrolliert und musste nur einmal, wenige Sekunden vor Schluss, eine Schrecksekunde überstehen, als sein Gegner fast zum entscheidenden Punkt kam.

So hiess es zur Pause 11-9 zu Gunsten der Einheimischen, was doch bei einigen ein leises hoffen auf den ersten Sieg aufsteigen liess.

Diese positive Zwischenbilanz verschlechterte sich jedoch nach der Pause rasant. Nacheinander mussten Dominik Kaiser dem Weltmeisterschafts Teilnehmer Murat Argin und dann Marco Dubach der bulgarischen Verstärkung der Willisauer deren Überlegenheit zugestehen.

Damit waren die Willisauer plötzlich mit sechs Zählern in Front. Diese Hypothek erwies sich dann für die letzten drei Kämpfe als zu gross. Martin Engeli vermochte gegen seinen jungen Gegner zwar noch zu gewinnen doch bis 74kg mussten sich im Freistil Michael Inauen und im Greco Matthias Wieser nach Punkten geschlagen geben. Was zu schliesslich zum Endresultat von 16 – 24 führte.

ThurgauThurgau / 11.10.2009 - 10:59:28