Wegen «Quentin»: Züge durch Busse ersetzt
St.Gallen/Appenzell. Die Appenzellerbahnen mussten wegen den hohen Wingeschwindigkeiten Busse als Bahnersatz einsetzen.
Während der letzten beiden Tage verzeichneten die Appenzeller Bahnen auf der Linie St.Gallen – Speicher – Trogen und Gossau – Appenzell – Wasserauen Windgeschwindigkeiten bis über 100 km/h. Bei diesen Wetterbedingungen setzen die Appenzeller Bahnen für die Gewährung einer maximalen Sicherheit ihrer Kunden auf den betroffenen Abschnitten einen Bus als Bahnersatz ein.
Zur Erhöhung der Sicherheit für Ihre Kunden bei extremen Windverhältnissen haben die Appenzeller Bahnen bis Ende 2008 zwei Windmessanlagen auf ihrem Streckennetz in Betrieb genommen. So wurde auf der Linie St.Gallen–Speicher–Trogen eine Windmessanlage im «Rank» und eine weitere auf der Linie Gossau–Appenzell–Wasserauen in Wasserauen installiert.
Beide Anlagen wurden an topographisch exponierten Lagen aufgestellt. An diesen Stellen sind die Züge der Appenzeller Bahnen allfälligen Sturmböen besonders stark ausgesetzt. Bei sehr hohen Windgeschwindigkeiten wird der Zugbetrieb auf dem betroffenen Abschnitt eingestellt und zwischen der Haltestelle Schwarzer Bären und Trogen respektive zwischen Weissbad und Wasserauen Busse eingesetzt.
Die Appenzeller Bahnen greifen zu diesen Massnahmen um die Sicherheit für die Fahrgäste zu optimieren und mögliche Unfälle aufgrund der Häufung extremer Wettersituationen zu verhindern. Die Windmessungen erfolgen automatisch und werden das ganze Jahr über erfasst.
Über die aktuelle Betriebslage informieren die Appenzeller Bahnen auf Ihrer Homepage www.appenzellerbahnen.ch



























