«Wedegehnte» und viele Medaillen
AI/AR. Die Sportschule Appenzellerland feierte zahlreiche nationale und internationale Erfolge und einen eigenen Sportschul-Drink.
Über 100 Personen fanden sich zum Sportschulabend der Sportschule Appenzellerland an der Kantonsschule Trogen ein. Neben den zahlreichen nationalen und internationalen Erfolgen der Sportschülerinnen und Sportschüler stand der von Gabriela Manser, Geschäftsführerin Mineralquelle Gontenbad AG, eigens für die Sportschule Appenzellerland entwickelte Sportschul-Drink «Wedegehnte» im Zentrum des Abends.
«Wedegehnte» war denn auch beim Apéro das Thema schlechthin. Gabriela Manser, Unternehmerin des Jahres 2005, liess es sich nicht nehmen, den neuen Drink, welcher den Bedürfnissen des Sports Rechnung trägt, persönlich zu präsentieren. Neben dem Drink erhielten die Gäste eine schön gestaltete Rezeptkarte, auf welcher auch zu entnehmen ist, dass der Name «Wedegehnte» aus dem Appenzeller Dialekt kommt und Muskelkater bedeutet.
Prominente Gäste
Anschliessend konnte der Leiter der Sportschule Appenzellerland, Patrick Eggenberger, neben den Schülern und Ihren Eltern zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport, sowie die Vertreter der Partnerschulen und Gemeinden begrüssen. Unter den Gästen weilten unter anderm die beiden Ständeräte Dr. Hans Altherr (AR) und Dr. Ivo Bischofberger (AI), Frau Alt-Landamman Alice Scherrer und als Vertreter des Sports Peter Haas (Chef Leistungssport Swiss-Athletics), Claude Heiniger (Chef Leistungssport Swiss-Badminton), Erich Brassel (Leiter Fachstelle Sport AR) und Jürg Hellmüller (Leiter Sportamt Stadt St. Gallen). Mit einer eindrücklichen Badminton-Demonstration durch Tenzin Pelling, Sabrina Inauen, Livio Dorrizzi und Janic Kleiner wurde der offizielle Teil des Abends richtig lanciert. Danach führte das Moderationsteam, die Sportschülerin Kerstin Dietsche und Sportschüler Meico Oehninger, gekonnt durch den Abend. Neben den Rückblicken auf das Geschehen in den verschiedenen Trainingsgruppen der Sportschule konnten die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler in drei Blöcken von Gabriela Manser, Ständerat Dr. Hans Altherr und Peter Haas geehrt werden. Aufgelockert wurde der Abend durch verschiedene Kurzinterviews und OL-Läuferin Miriam Hellmüller (St. Gallen) demonstrierte mittels einer musikalische Einlage, wie vielseitig begabt Sporttalente sind. In einem interessanten, durch Badminton-Trainer Donovan Cuntapay erstellten Film, erhielten die Zuschauer einen eindrücklichen Einblick hinter die Kulissen.
«Appenzeller Modell» ist erfolgreich
Die Zahl der Erfolge der noch jungen Sportschule Appenzellerland ist beeindruckend: In den ersten zweieinhalb Jahren gewannen die Sportschülerinnen und Sportschüler bereits 50 Medaillen an nationalen Meisterschaften und starteten bereits an 130 internationalen Wettkämpfen wie Europameisterschaften, European Olympic Youth Festival, Länderkämpfen und internationalen Turnieren. Die 29 Sportschüler stammen aus dem Appenzellerland sowie den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Zürich und Baselland. Das Konzept der Sportschule Appenzellerland, das neben der optimalen Schullösung auf verschiedenen Schulstufen auch den professionellen Trainingsbetrieb und eine optimale Betreuung im Umfeld der Sportschüler (medizinische Betreuung, mentale Betreuung, Laufbahnberatung) garantiert, scheint voll und ganz aufzugehen. Auch Hans Höhener zeigt sich sehr erfreut und gab die Blumen gleich weiter. «Eine solche Institution aufzubauen gelingt nur dank des grossen Engagements vieler Personen», sagte Präsident Hans Höhener im Namen der Trägerorganisation Appenzellerland Sport. Er dankte den Eltern, den Gönnern, den Trainern, den Lehrpersonen und weiteren Beteiligten für die Unterstützung und gratulierte den Sportschülern. Beim gemeinsamen Abendessen bot sich noch die Gelegenheit, in einem Quiz das Sportwissen unter Beweis zu stellen.



























