«Was ist ein ganz normales Leben?»
Herisau. Ein Leben von Ort zu Ort. appenzell24.ch hat die Fahrenden an ihrem neuen Wohnort besucht.
Die Fahrenden in Herisau ziehen im Sommer durch die ganze Schweiz, manchmal sogar auch durch Frankreich und Italien. Im Winter, wenn es kalt und nass wird, wohnen sie in dann ganz normalen Wohnungen.
Es gibt kein anderes Leben
Unter den Fahrenden befinden sich Schweizer und Deutsche. Eine von ihnen ist Pricila Zozerd, stolze Bürgerin von Einsiedeln, im Kanton Schwyz. Sie erleben es immer wieder, dass sie von einem Ort weggeschickt werden, weil man die Fahrenden in ihrer Lebensart nicht akzeptiert. «Ich kann mir ein anderes Leben gar nicht vorstellen, denn ich bin schon so aufgewachsen. Für uns ist das ganz normal», so Pricila Zozerd.
Eine Gemeinde zum wohlfühlen
Die Fahrenden kennen sich schon lange und treffen immer wieder zusammen. Die Gemeinde Herisau hat ihnen das «campen» auf dem Sportplatz erlaubt, was natürlich zu hitzigen Diskussionen im Dorf führt. «Angesprochen wurden wir noch nie. Aber wir empfinden Herisau als eine sehr herzliche Gemeinde und fühlen uns hier wohl», sagt Pricila Zozerd.



























