• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Was die Jugend bewegt

Herisau. Über 60 Jugendliche werden an der 17. Jugendsession in der Ostschweiz teilnehmen.

Der Ausserrhoder Landamann Jakob Brunnschweiler wird die Jugendsession im Kantonsratssaal am 17. November mit einer Rede eröffnen. Danach sind die Jugendlichen eingeladen, an fünf verschiedenen Workshops teilzunehmen. Diese behandeln die Themen «Radioreportage zusammen mit Toxic.fm», «Jung versus Alt», «Politische Bildung», «Stimmalter16/Ausländerstimmrecht» und «Jugendpolitik in Ausserrhoden». Bei den verschiedenen Workshops werden auch Experten der jeweiligen Thematik anwesend sein.

Keine Schulklassen
«Wir erwarten die meisten Jugendlichen aus dem Kanton St.Gallen, aber es werden auch einige Personen aus dem Kanton Ausserrhoden und vereinzelt Interessierte aus dem Kanton Innerrhoden anwesend sein», so Ruedi Lieberherr, Präsident des Jugendparlaments der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Von Schulklassen werde die Jugendsession laut Lieberherr normalerweise nicht besucht, die Jugendlichen seien überwiegend anhand von Flugblättern an Schulen und durch die Medien darauf aufmerksam geworden.

Als Gäste wurden die St. Galler Ständerätin Erika Forster und Ständeratskandidat Toni Brunner eingeladen. Ebenfalls an der Session teilnehmen werden die Jungpolitikerin Bettina Surber und der Jungpolitiker Lukas Reimann.

Der Stimme Gehör verschaffen
Am Nachmittag wird diskutiert und debattiert – Themen sind die Armeewaffen, die Bildungspolitik, Einbürgerungsinitiative durch Volksentscheid, die Nationalratswahlen sowie der Steuerstreit mit der EU. Hier haben die Teilnehmer die Gelegenheit, ihrer Stimme gehör zu verschaffen. «An der Jugendsession gibt es die Möglichkeit mit verschiedenen Politikern zu sprechen – allerdings möchten wir sie in keinster Weise beeinflussen was die Meinungsbildung anbelangt», erklärt Lieberherr.

Eine Chance für die Jugend
Dieses Jahr werden die Teilnehmer über zwei zukunftsweisende Projekte für das Jugendparlament abgestimmt, welche während der 15. Jugendsession entstanden sind. Die Forderungen: «Ein Jugendrat für den Kanton St. Gallen» sowie «Ein Partizipationsreglement für den Kanton St. Gallen».

«Finden die Projekte Zustimmung, werden wir vom Jugendparlament die Sache weiterverfolgen und sie am 17. Dezember während einer gemeinsamen Sitzung mit der St. Galler Regierung und den Fraktionspräsidenten des St. Galler Kantonsrates vorstellen», verspricht Lieberherr.

Nach Abschluss der Diskussion und der Abstimmung wird an dieser 17. Jugendsession Kantonsratspräsident Arthur Sturzenegger die Schlussrede halten. «Unser Ziel ist es, den Jugendlichen die Chance zu geben, sich mit anderen Interessierten zu treffen, mit ihnen zu diskutieren und sich auszutauschen», erläutert Lieberherr, «und natürlich, dass sie viel neues Wissen mit nach Hause nehmen.»

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 14.11.2007 - 18:38:00