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War Ylenia nicht sein erstes Opfer?

Polizeiexperte Christof Kipfer zeigte sich gegenüber dem «Sonntagsblick» überzeugt, dass Ylenia nicht Von Aeschs erstes Opfer war.

Der Chef der Sonderkommission (Soko) Rebecca, Christof Kipfer, bezweifelt im «Sonntagsblick», dass ein Mensch erstmals mit 67 Jahren ein schweres Verbrechen begeht. «Für mich ist es schwer vorstellbar, dass ein 67-Jähriger am Ende seines Lebens zum ersten Mal ein so schlimmes Verbrechen begeht. Ylenia verschwand am heiterhellen Tag und Von Aesch hatte keinen Bezug zu ihr. Diese Konstellation macht mich stuzig», so Kipfer gegenüber dem «Sonntagsblick».

Als «Beweis» für Kipfers Vermutung rollt der «Sonntagsblick» drei weitere Fälle aus den 80er Jahren auf. In allen drei Fällen wurden die Kinderleichen nackt in einem Waldstück begraben aufgefunden. Vom Tätern oder den Tätern fehlt bis heute jede Spur. «Alles war wie bei Ylenia. Auch unsere Tochter Claudia wurde in einem Waldstück bei St.Gallen vergraben. Und auch ihre Kleider wurden ordentlich verpackt in der Nähe gefunden», erklärt Heidi Schwarz gegenüber «Sonntagsblick». Sie hat ihre Tochter 1981 verloren. 1982 wurde die achtjährige Rebeccap Bieri in einem Waldstück bei Niederbipp BE nackt begraben aufgefunden, ein Jahr später die siebenjährige Loredana Mancini bei Rümlang ZH.

Laut Kipfer untersucht die Sonderkommission nun bereits in neun Fällen, ob Von Aesch als Täter in Frage käme. Untersucht wird auch das bei Von Aesch sichergestellte Material.


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Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 24.09.2007 - 16:29:00