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Waldstatt braucht neues Bauland

Waldstatt/AR. Mit einem angemessenen Bevölkerungswachstum will sich das Dorf lebendig und sicher weiter entwickeln, dazu gehört ein angemessenes Angebot an Bauland.

Seit dem Start im 2005 setzt sich die politische Behörde intensiv für die ortsplanerische Entwicklung von Waldstatt ein. Ziel ist es dem Leitbild der Gemeinde Waldstatt – als eine bevorzugte Wohngemeinde im Appenzeller Hinterland – gerecht zu werden. Mit einem angemessenen Bevölkerungswachstum will sich Waldstatt als lebendiges und sicheres Dorf weiter entwickeln, dazu gehört ein angemessenes Angebot an Bauland.

Die Nachfrage für Bauland und insbesondere für komfortable ortsnahe Wohnungen mit schöner Aussichtslage ist nach wie vor gross.  Waldstatt ist in der glücklichen Situation, dass zentrumsnah  geeignetes Bauland für diesen Bedarf vorhanden und auch erhältlich ist. Schwerpunkte des revidierten Zonenplans und des Bauregle-ments sind daher die Einzonung dieser Baugebiete und Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen für eine gute Ausnützung der Bauzonen.

Waldstatt braucht  Bauland
Im Sommer 2008 hatte die Gemeinde Waldstatt bereits in einer öffentlichen Orientie-rungsversammlung über die Absichten der Ortsplanung informiert, parallel dazu lief die Volksdiskussion, welche auf reges Interesse in der Bevölkerung stiess. Der Ge-meinderat Waldstatt dankt in diesem Zusammenhang für die eingereichten Voten, denn nur so kann eine aktive Bodenentwicklung betrieben werden. Im Dialog mit der Bevölkerung zeigte sich ein altes Sprichwort «Allen Leuten Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann». Für die politischen Vertreter stehen die öffentlichen Inte-ressen dabei immer im Vordergrund, aber immer auch mit Rücksichtnahme auf die einzigartige, landschaftliche Schönheit unserer Gemeinde.

Die Entwicklung des Gewerbes in Waldstatt in den letzten Jahren war sehr erfreulich. Neue Betriebe konnten angesiedelt werden, bestehende Betriebe konnten baulich erweitert werden und so in Waldstatt bleiben. Dies hat zur Folge, dass die Reserven an Gewerbeland «aufgebraucht» sind.

Die Ortsplanungskommission beabsichtigte deshalb, nebst den geplanten Wohnzo-nen auch die Einzonung von Gewerbeland im Scheibenböhl, in der Mooshalde und im Gebiet Hof. Im Vorprüfungsverfahren unter Einbezug der kantonalen Amtsstellen stellte die Ortsplanungskommission mit Bedauern fest, dass zum heutigen Zeitpunkt aus verschiedenen Gründen keine neuen Gewerbeflächen realisiert werden können. Mit Schlagwörtern wie Erhältlichkeit, Kapazitätsgrenze, Naturgefahren, Schutzzonen, Erschliessungsvoraussetzungen hatten sich die Mitglieder der Ortsplanungskommis-sion an den diversen Sitzungen auseinander zu setzen.

Nun konzentriert sich bei der Einzonung alles auf die geplanten Wohnzonen W2 und W3 im Gebiet Hinterdorf und die Wohnzone W3 im Gebiet Dorf beim Friedhof. Für die Entwicklung und Zukunft von Waldstatt sind diese Einzonungen von existenzieller Bedeutung. Waldstatt braucht dieses Bauland um attraktiven Wohnraum zu schaffen, damit die Abwanderung vor allem von jungen Leuten, aber auch von Senioren ge-stoppt werden kann.

Öffentliche Auflage «Zonenplan und Baureglement»
Vom 4. März 2009 bis 3. April 2009 liegen nun der revidierte Zonenplan und das revidierte Baureglement öffentlich zur Einsichtnahme auf der Gemeindekanzlei Waldstatt auf. Interessierte können sich ausserdem am Donnerstag, 19. März 2009 zwischen 17 und 19 Uhr von Vertretern der Ortsplanungskommission und dem Raumplaner im Gemeindehaus beraten lassen. Die Bevölkerung wird aufgefordert die Gunst der Stunde zu nutzen, um dem Gemeindehaus einen Besuch abzustatten.

Der Gemeinderat Waldstatt ist überzeugt, mit der Zonenplanrevision und mit dem neuen Baureglement die richtigen Zeichen für die Zukunft der Gemeinde Waldstatt zu setzen.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 09.03.2009 - 16:55:44