Wakatanka: erfolgreiche Premiere
Lutzenberg. Am Sonntag, 1. Juli, fand die Premiere des Musicals Wakatanka statt.
Was vor einem halben Jahr in Speicher, zaghaft mit einer Musikprobe begann, wurde gestern in Lutzenberg zu einem vollen Erfolg.
Silvio Söldi der Musikalische Leiter des Musical Wakatanka, klatschte zusammen mit dem Publikum die Musikantinnen und Musikanten auf den Schauplatz. Folgend führte Daniela Cahenzli den Indianerchor auf die Bühne. Die Primarschullehrerin machte spontan mit ihren Zweit- und Drittklässlern an dem Musical mit. In der Schule wurden die Indianer beim Singen und Basteln zu einem wichtigen Thema. Die 22 Schulkinder lernten alle acht Lieder auswendig, nähten und malten ihre Kleider.
„Sanft weckt ein kühler Morgenwind die noch schlafende Prärie.“ Mit diesen Worten fängt Doris Preisig, die Erzählerin mit der Geschichte der Wakatankas an. Begleitet wird sie von sanften Tönen der Panflötenspielerin Anita Merking. Mit dem „Pow Wow Song“ ging das Musical los. „Kumm Hal Jetz Mal bei“, wurde von Wisi Bischof dem Häuptling Wachsames Auge gesungen. Der Häuptling bringt keine gute Nachricht, sie finden die Büffel nicht mehr. Bettina Mettler Klagt in dem Büffel-Lied ihr Leid, denn ohne Büffel müssen die Indianer verhungern. Die kleine Kaktusblüte, gespielt von Irina Walt fordert das Publikum zum Mitmachen auf. Lautes Tosen und Trampeln zeigt, dass das Publikum ganz im Banne der über achtzig Darsteller aus zehn verschiedenen Gemeinden ist.
Das Spezielle an dem Musical ist, die Zusammenstellung der Darsteller und Darstellerinnen. Diese, im Alter von neun Jahren bis über sechzig Jahre, spielten, sangen und musizierten gemeinsam. So kam es auch das Rene Züst Billy „the best sang“, danach sein neun jähriger Sohn Levin „Hottehüh“ zum Besten gab. Ferner macht die ganze Familie Söldi am Musical mit. Elisabeth Söldi singt „Westwind“, wo sie von ihren beiden Söhnen auf der Percussion begleitet wurde. „Hände“ gesungen von Vroni Romano, zeigte auf der Bühne die vielen Kinder, die mitgemacht haben. WAKATANKA fördert das Miteinander denn geradeso wie Jung und Alt auf der Bühne zusammen standen, kann man jetzt schon sagen: Das Jugendförderungsprojekt Projekt des Appenzeller Blasmusikverband (ABV) hat sich gelohnt.
WAKATANKA vermittelt Musik auf coole Art und als Erlebnis. Genau in diesem Sinne wurde die spezielle Zugabe gespielt. “Smoke on the Water von Deep Purple, einmal auf eine speziell Fantasievolle Art gespielt. Aus den verschiedenen Registern bekamen die Zuhörer und Zuhörerinnen Solos vorgetragen. Das Posaunensolo von Bischof Armin, das Registersolo der Querflöten, das Percussionssolo von Dimitri Büche sowie das Solo von Cédric Lüchinger auf der E-Gitarre, sollten dem Publikum die andere Seite der Blasmusik zeigen. Denn auch Blasmusik kann „fetzten“.
„Wir Freuen uns jetzt schon auf die zweite Aufführung am Freitag 13. Juni in Wolfhalden am Open air „rock die wolves““ sagen die Kinder voll Vorfreude.
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