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Waffengebrauch bei Flucht an Grenze

Basel/BS. Am Dienstagmorgen (21.12.2010) kurz vor 10 Uhr wollte eine Patrouille der Schweizer Grenzwache in der Nähe des Grenzübergangs Basel-Burgfelden einen Personenwagen, welcher mit mehreren Personen besetzt war, kontrollieren.

Als der Lenker und die Insassen die Grenzwächter erblickten, stoppte der Fahrer vor der Kontrollstelle der Grenzwache sein Fahrzeug und wendete im Bereich der Tramendstation der Linie 3. Anschliessend machte er sich daran, wieder in Richtung Landesgrenze zurück zu fahren. Eine zweite Grenzwachtpatrouille kam dem flüchtenden Fahrzeug entgegen. Diese stellte sich mit dem Dienstfahrzeug in den Weg. Der Lenker des Fluchtwagens verlangsamte seine Fahrt. Zwei Grenzwächter versuchten, den Lenker zu Anhalten zu bewegen. Unvermittelt gab der Lenker wieder Gas und fuhr auf den Gehsteig. Dabei gefährdete der Lenker mit seinem Auto die Grenzwächter. Durch den einen Grenzwächter erfolgte ein gezielter Schuss auf einen Reifen des Fahrzeuges. Trotz des Einschusses setzte der Lenker mit seinen Insassen die Fahrt fort und entfernte sich in schnellem Tempo über den Grenzübergang nach Frankreich.

Fahndung bis zur Stunde ergebnislos
Sofort wurden durch die Einsatzzentrale der Schweizer Grenzwache in Basel die in- und ausländischen Polizei- und Zollorgane informiert. Die Fahndung nach dem mit französischen Kontrollschildern versehenen blauen BMW verlief bis zur Stunde ergebnislos. Die genauen Umstände des Grenzzwischenfalls werden durch die Schweizer Militärjustiz, welche bei solchen Ereignissen für die Grenzwache zuständig ist, untersucht.

Basel-StadtBasel-Stadt / 23.12.2010 - 09:56:00