Vortrag: Psychische Krankheiten
Herisau. Frauen und Männer zeigen unterschiedliche psychische Erkrankungsformen. Mehr Infos dazu gibt es am Vortrag vom 29.November.
Frauen und Männer zeigen unterschiedliche psychische Erkrankungsformen. Bei Männern sind substanzabhängige Störungen doppelt so häufig ein Eintrittsgrund in die Psychiatrie wie bei Frauen, während Frauen doppelt so häufig an Depressionen und Persönlichkeitsstörungen leiden wie Männer.
Die Gleichstellungsbüros von Appenzell Ausserrhoden, Graubünden, Liechtenstein, St.Gallen und Vorarlberg führen innerhalb eines interregionalen und länderübergreifenden Projekts zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit 2007 eine Veranstaltungsreihe zum Thema «Gender Medizin, Gesundheit weiblich – männlich» durch. Medizinische Forschung wird seit einigen Jahren auch aus der Geschlechterperspektive betrieben. Eine geschlechterspezifische und geschlechtersensible Sichtweise trägt dazu bei, den Gesundheitsanliegen von Frauen und Männern vermehrt gerecht zu werden.
Verschiedene Referate
Die dritte Veranstaltung dieser Reihe wird von der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann mit Unterstützung des Departements Gesundheit und des Psychiatrischen Zentrums Herisau organisiert. Sie findet am 29. November im Krombachsaal des Psychiatrischen Zentrums statt. Fachpersonen referieren zum Thema «Geschlechterunterschiede bei psychischen Erkrankungen». Neben der Präsentation des schweizerischen «Gender Gesundheitsberichtes 2006» werden in einem Referat Ergebnisse aus einer geschlechterbezogenen Analyse zur psychischen Gesundheit vorgestellt.
Im Vortrag «Männer – Sucht – Gesundheit» geht der Referent auf die Themen Vaterrolle, Sexualität, Gewalt sowie Alter ein, und analysiert die Funktionalität von Suchtverhalten als ‚Bewältigungsstrategie’. Zum Schluss wird das Bündnis gegen Depression, ein Projekt im Rahmen des Regierungsprogramms von Appenzell Ausserrhoden zur Förderung der psychischen Gesundheit, vorgestellt.
Infos zur Veranstaltung
Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr, sie dauert bis zirka 20.30 Uhr. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten, Telefon 071 353 63 48 oder gleichstellung@ar.ch. Genauere Angaben zur Veranstaltung finden Interessierte unter www.ar.ch/gleichstellung.



























