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Vorreiter beim Thema Blutreserven

TG. Der Kanton Thurgau nimmt in Sachen Blutreserven eine Vorreiterrolle ein. Zurzeit liegen gut 280 Konserven im Lager, was über dem Schweizer Durchschnitt liegt.

Die Meldung, es gebe zu wenig Blutreserven, erfasste die Schweiz wie eine Welle. In den Medien wurde zu Blutspenden aufgerufen, damit die Spitäler im Ernstfall nicht plötzlich auf dem Trockenen sitzen. «Das Echo nach dem Medienaufruf war extrem positiv», freut sich Dr. Max Züger, Leiter des Blutspendedienstes im Kanton Thurgau.

Zu Beginn des Jahres war auch in den Spitälern Münsterlingen und Frauenfeld mit einem kleinen Engpass zu rechnen, doch die Spitäler können stets auf treue Blutspender zählen, sagt Dr. Züger. Aber warum kommt es überhaupt zu solch einem gefährlichen Mangel? «Nach der grippalen Erkrankungen waren viele Menschen nicht mehr in der Lage Blut zu spenden. Denn nach Krankheiten muss man 14 Tage wieder gesund sein, bis man spenden kann», erklärt Dr. Züger. Blutreserven können maximal 49 Tage aufbewahrt werden.

Die Lage ist im Moment im ganzen Kanton sehr erfreulich. Denn zurzeit liegen zirka 280 Konserven im Lager. Dieser Bestand reicht für gut 14 Tage. In der Schweiz liegt der Reservendurchschnitt jedoch nur bei acht Tagen. Im Jahr werden zirka 6’700 Einheiten der roten Flüssigkeit benötigt, was einem Tagesbedarf von mehr oder weniger 20 Einheiten entspricht. Bei Verkehrsunfällen und anderen grösseren Unfällen wird natürlich mehr Blut benötigt.

ThurgauThurgau / 22.01.2008 - 10:58:00