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«Vom Bom zom Hackbrett»

Herisau. Der Quartierverein Ost besucht den Hackbrettspieler Werner Alder zu einem Vortrag.

Am Donnerstagabend um 18.30 Uhr wurde der Quartierverein von Werner Alder zu einem spannenden Vortrag über die Entstehung des Hackbretts begrüsst. Es gelang ihm, die Aufmerksamkeit der über 60 Anwesenden während einer Stunde an ihn zu fesseln. Zuerst machte er uns mit dem Gebäude und seiner Nutzung bekannt, dann erzählte Alder über seine sehr berühmte Familie und dass ihm die Appenzeller Volksmusik erst mit etwa 30 Jahren ans Herz wuchs.

Natürlich hatte er schon im Alter von 7 Jahren bei seinem Vater Hackbrett spielen gelernt, die Stilrichtung aber nicht so sehr geschätzt. Bereits in der Lehre als Antikmöbelschreiner stellte Alder sein erstes Hackbrett her. Seit diesem «Prototyp», der 1979 entstanden war, hat er stets Verbesserungen entwickelt.

Der Weg zum Hackbrett beginnt mit der Auswahl des passenden Baums bereits im Walde. Nur etwa zehn Meter des ausgewählten Baumes entsprechen dem hohen Standart für ein gutes Instrument. Dann braucht es sehr viel Zeit – Zeit um den Stamm trocknen zu lassen, sowohl im Freien als auch als korrekt zugeschnittenes Brett in der Werkstatt. Viele Arbeitsgänge benötigt es bis der Boden, das Deckbrett die Stege sowie andere Teile des Hackbretts hergestellt sind. Mit enorm viel Anschauungsmaterial und natürlich auch mit einigen musikalischen Einlagen belebte und rundete Werner Alder die interessante Stunde ab.

Anschliessend wurden die Besucher an einem herbstlich geschmückten Apérotisch passend zum bodenständigen Thema mit «Beräweggä, Chäs ond Brot» verwöhnt.


Bild 1 in Grossansicht


Bild 2 in Grossansicht

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 09.11.2007 - 08:38:00