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Vom Bodensee bis ins Neckertal

AR. Die Kompanie I des Ausserrhoder-Zivilschutzes hat in der dritten Septemberwoche 2009 im Appenzeller Hinterland und im st.gallischen St. Margrethen diverse Arbeiten zugunsten der Gemeinschaft ausgeführt.

Rund 40 Zivilschützer waren unter Leitung von Kompaniekommandant Beni Geel vom 14. – 18. September 2009 an fünf verschiedenen Standorten im Appen¬zeller Hinterland sowie im st.gallischen St.Margrethen im Einsatz. Die Aufgaben für die Pioniere umfassten Sanierungsarbeiten am Skilift in Urnäsch, Instandstellungsarbeiten an Wanderwegen im Neckertal (auf Gebiet der Gemeinde Urnäsch) sowie am Siebenbrückenweg in Hundwil.

Des weiteren wurde ein Bachbett im Raum St.Margrethen geräumt und der Herisauer HEMA bei den Aufbauarbeiten unter die Arme gegriffen. Die Stabsassistenten waren indessen für den rückwärtigen Dienst im Kommandoposten Herisau zuständig. Sie erledigten Transport- und Versorgungsaufträge und überarbeiteten die Pläne der Sirenenalarmierung.

Für die HEMA
Im Rahmen der Vorbereitungen für die HEMA haben Pioniere beim Aufbau und der Einrichtung der Festzelte mitgeholfen. Stabsassistenten kümmerten sich um die Spezialfahrpläne der zusätzlichen Busrouten und positionierten diese gemäss Standort- und Lageplänen.

Instandstellungsarbeiten
In der Gemeinde Urnäsch wurde im Neckertal ein Wanderweg saniert. Treppenstufen in bedenklichem Zustand mussten erneuert werden, und zudem war Sturmholz aus dem Weg zu räumen. Die Hauptarbeit war jedoch, einen Weg über einen Bach in einem Hang anzulegen, um dessen gefahrlose Überquerung wieder zu ermöglichen. In unwegsamem Gelände wurden mit Elektrobohrhammern Tritte und Wege aus Nagelfluhgestein gemeisselt und mit Baumstämmen eine Treppe erstellt.

Skilifttrasse verbessert
Im obersten Abschnitt des Skilifts Urnäsch wurde ein 15 Meter langer morscher Holzsteg ausgebaut und die alte Wasserrinne durch eine Sickerleitung ersetzt. Mittels Rhodungsarbeiten und einer Verbreiterung des Lifttrasses auf beiden Seiten, wurde ein Abschnitt von rund 400 Metern des Skilifts signifikant aufgewertet.
Bachräumung bei St.Margrethen

Einen aussergewöhnlichen Einsatz leisteten die Ausserrhoder Pioniere der Kompanie I schliesslich auf St.Galler Boden, auf dem Gemeindegebiet von St.Margrethen. Bei den starken Niederschlägen in den Sommermonaten dieses Jahres war viel Schwemmholz aus den Vorderländer Wäldern von den Bächen ins Unterland gerissen worden. Bei einem Bachlauf in Hinterrüti wurde das Schwemmholz zu einem grossen Pfropf angespült – eine Bedrohung im Hinblick auf das nächste Unwetter. Im Sinn der Nachbarschaftshilfe wurde dieser Pfropf mit Einsatz von eingemieteten schweren Baumaschinen nun entfernt und damit die Gefahr einer Flutwelle entschärft.

Trotz des zeitweise unfreundlichen Wetters konnten alle Arbeiten dank der hervorragenden Leistung der Pioniere fristgerecht und im geplanten Rahmen durchgeführt werden.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 18.09.2009 - 15:38:08