Vier minderjährige Einbrecherinnen in flagranti ertappt
Zürich. Am Mittwochmorgen verhaftete die Stadtpolizei Zürich im Kreis 9 zwei minderjährige Einbrecherinnen.
Eine gute Stunde später gingen der Polizei zwei ebenfalls minderjährige Mädchen ins Netz, welche kurz zuvor in eine Wohnung im Kreis 10 eingebrochen waren.
Kurz vor 10:00 Uhr beobachtete ein Anwohner im Kreis 9, wie zwei Mädchen im Begriff waren, in ein Reiheneinfamilienhaus einzubrechen. Sofort alarmierte er über die Notrufnummer 117 die Polizei. Die ausgerückte Patrouille der Stadtpolizei Zürich war innert wenigen Minuten vor Ort. Die Polizisten erwischten die beiden Mädchen in flagranti beim Einsteigen in das Haus.
Beide Täterinnen versuchten zu fliehen, konnten aber nach wenigen Metern eingeholt und verhaftet werden. Bei der näheren Überprüfung der Einbrecherinnen konnte umfangreiches Deliktsgut in Form von Schmuck und Bargeld sichergestellt werden. Beide trugen verschiedene Einbruchswerkzeuge auf sich. Es stellte sich zudem heraus, dass die beiden 11- und 13-jährigen Serbinnen in der Vergangenheit schon mehrfach wegen Einbruchdiebstahl durch die Polizei verhaftet wurden. Sie wohnen beide in Frankreich, nahe der Schweizer Grenze, sind mit einer Einreisesperre belegt und halten sich demnach illegal in der Schweiz auf.
Kurze Zeit später, gegen 11:15 Uhr, kehrte an der Nordstrasse eine Anwohnerin nach Hause zurück und überraschte dabei zwei Frauen, welche soeben bei ihr eingebrochen waren und aus ihrer Wohnung gerannt kamen. Sofort alarmierte auch sie die Polizei. Mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Zürich nahmen sofort die Fahndung nach den Täterinnen auf und wurden schon nach kurzer Zeit auf zwei Mädchen aufmerksam, auf welche das Signalement passte.
Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass es sich bei den beiden minderjährigen Kroatinnen um die Gesuchten handelte. Es konnte ebenfalls diverses Deliktsgut, Schmuck und Bargeld, sowie Einbruchswerkzeug sichergestellt werden. Da beide keinerlei Ausweispapiere auf sich trugen, muss die Identität der beiden offenbar Minderjährigen noch genauer abgeklärt werden.
Alle vier Täterinnen wurden der Jugendanwaltschaft Zürich zugeführt. Ob sie für weitere gleichgelagerte Delikte in Frage kommen, ist zurzeit Gegenstand von Ermittlungen.
In diesem Zusammenhang bittet die Stadtpolizei Zürich die Bevölkerung, verdächtige Wahrnehmungen sofort über die Notrufnummer 117 der Polizei zu melden.