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Vielfältige Parteienlandschaft nutzen

Leserbrief. Wahlkreise sind eine Chance auf echte Wahlmöglichkeiten. Deshalb ist der Präsident der SVP Herisau für den Proporz.

Herisau soll bekommen, was Herisau gehört. Seit der Verfassungsrevision im Jahre 1995 ist der Anteil der Herisauer Kantonsräte um fünf Sitze geschrumpft. Finden Sie das eine faire Kantonsvertretung?

Liebe Stimmbürger/innen lassen Sie sich nicht irreführen von den haltlosen Argumenten der Gegner. Die Mitglieder der FDP und der parteiunabhängigen haben es in der Hand, wie der Proporz im Kantonsrat im zweiten Schritt ausgestaltet wird. Ist es nicht wichtiger, einen engagierten Vertreter aus einer anderen Gemeinde im Parlament zu wissen, der sich für die politischen Belange des Kantons einsetzt?

Die Gegner verschliessen die Augen und wollen möglichst nicht über die Dorfgrenzen hinausschauen. Wahlkreise sind zudem ein Chance, damit die Stimmbürger echte Wahlmöglichkeiten haben und tatsächlich auswählen können.

Mit den Schlagworten „Proporz-Knorz , Einheitsbrei, Totengräber und die Katze im Sack kaufen“, haben die Gegner einen für sie unpolitischen Stil gewählt. Genau mit einer vielfältigen Parteienlandschaft, wie es nur mit dem Proporz möglich ist, wird dem Einheitsbrei Gegensteuer gegeben.

Der Flyer des Initiativ-Kommitees gegen den Proporz ist für mich unverständlich, und ich kann nur hoffen, dass das Stimmvolk die fragwürdigen Interpretationen durchschaut hat und sich nicht von den Schlagworten beirren lässt.

Sagen Sie ja zu einem fortschrittlichen Kanton, sagen Sie ja zum Proporz.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 22.05.2008 - 08:25:00