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Viel HipHop und Freude am Campen

Frauenfeld. Cypress Hill, Wu Tang Clan, Jay-Z, Jan Delay, Ice Cube, Fettes Brot sind Headliner des Openair Frauenfeld vom 11. bis 13. Juli.

Es findet dieses Jahr wieder auf der Allmend statt und wirbt – neben der Musik – mit dem grossen Zeltplatz.

Letztes Jahr hatte das Openair auf ein Feld weiter westlich ausweichen müssen. Das Militär, das die Allmend als Waffenplatz nutzt, gibt sie nur alle zwei Jahre für die Popmusik-Freunde her.

Das Programm auf den beiden grossen Bühnen des Frauenfelder Openairs steht – wie schon in den letzten Jahren – ganz im Zeichen von HipHop, Rap und Black Music. Damit wolle man eine Alternative zum Programm der anderen Openairs bieten, erklärte Joachim Bodmer, Sprecher des Organisationskomitees, schon vor Monaten.

105 000 Eintritte an drei Tagen
Der Besucheraufmarsch der letzten Jahre gab den Veranstaltern recht. 2007 wurden an drei Tagen 100 000 Eintritte verkauft – dieses Jahr sollen es 105 000 werden. Vor allem für den letzten Festivaltag rechnen die Veranstalter diesmal mit noch mehr Besucherinnen und Besuchern.

Die freuen sich derweil im Internet-Forum des Openair schon darüber, dass «der ganze Clan kommt» – womit der Wu Tang Clan gemeint ist. Kritik über die angekündigten Gruppen ist dieses Jahr selten – das Programm mit den 36 angekündigten Bands wird durchweg gelobt.

Camping und Musik
Mehr diskutiert als die Top Acts wird im Internet die Frage, ob denn nun auch kleine Holzkohlengrills auf den Zeltplatz dürfen (sie dürfen), ob nur kleine Zelte zugelassen sind (nein) und ob es Zutrittsbändel gibt, an denen sich ablesen lässt, ob die Besucher erst 16 oder schon 18 Jahre alt sind (gibt es nicht).

Das Festival selbst startet am Freitagmittag mit «Le Peuple de l’Herbe» und endet am Sonntag nach 20 Uhr Jay-Z. Die Gruppen treten dabei abwechselnd auf der Hauptbühne und der HipHop-Bühne auf. Um die Headliner gruppieren sich vor allem Bands aus der Schweiz, Deutschland und den USA.

Dazu gehören beispielsweise Stress, IAM, Sektion Chuchikästli, Breitbild, Blumentopf, Culcha Candela und Common. Daneben sorgen über 50 DJs, vier Aftershow-Zelte, 80 Marktstände und zwei Einkaufsmöglichkeiten für Stimmung und gefüllte Mägen.

Kehrichtprobleme und Depotkosten
Wieder gelegt hat sich der Unmut über das Abfall-Entsorgungkonzept. Um am Montagmorgen den Dreck nicht bergeweise abräumen zu müssen, haben die Veranstalter ein Depotsystem für Kehrichtsäcke und Pet-Flaschen eingeführt.

Die Kehrichtsäcke müssen von den Campern für zehn Franken bezogen werden. Das Geld gibt’s zurück, wenn der Sack – teilweise oder ganz gefüllt – wieder abgegeben wird.

ThurgauThurgau / 03.07.2008 - 14:04:00