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Viel Arbeit für die Polizei

Die Kantonspolizei meldet einen tödlichen Selbstunfall, Flurbrand, Fahrerflucht, eine Jaucheverschmutzung, zwei Selbstunfälle und einen Einbruchdiebstahl.

Bei einem tragischen Selbstunfall wurde am Samstagmittag, 17. Mai, auf der Schwägalpstrasse ein Motorradlenker tödlich verletzt.

Ein Gruppe von Motorradschülern aus dem Kanton St.Gallen waren mit ihren Motorrädern zu einen Ausbildungsausflug unterwegs. Der Fahrlehrer zeigte ihnen das korrekte Kurvenfahren. Zu diesem Zweck hielt die Gruppe beim Parkplatz ‚Chräzerli’ an und jeder einzelne fuhr abwärts in Richtung Rossfall. Diese kurvenreiche Strecke wurde mehrere Male einzeln von der Fahrschülern instruktionsmässig befahren.

In einer leichten Linkskurve verlor ein 32 jähriger Fahrschüler die Herrschaft über sein Motorrad. Er stürzte und rutsche gegen einen metallenen Strassenpfahl. Dabei zog er sich so schwere innere Verletzungen zu, dass er trotz Reanimation und Einsatz der Rega noch am Unfallort verstarb. Beim tödlich verunfallten Mann handelt es sich um einem 32-jährigen Mann aus dem Kanton Schwyz.

Flurbrand in Wienacht-Tobel
Bei einem Flurbrand am Samstagmittag, 17. Mai, verbannten ungefähr 150 m2 Waldfläche.

Ein Mann war mit Aufräumarbeiten von Schlagabfällen im gerodeten Waldgebiet beschäftigt. Zu diesem Zweck erstellte er einen Haufen und zündete diesen an. Das Feuer geriet ausser Kontrolle. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und so ein weiteres Ausbreiten auf den nahen Wald verhindern.

Bild vom Flurbrand

Nach Unfall geflüchtet

In Urnäsch/Schönau kollidierte am Samstagmorgen, 17. Mai, 2 Uhr, ein Lenker mit einem Telefonmasten und fuhr weiter ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Der unbekannte Lenker fuhr von der Schönau her in Richtung Urnäsch. Dabei kollidierte er mit einen Telefonmasten und fuhr ohne sich um den Schaden zu kümmern weiter. Der Lenker konnte am Samstagvormittag ermittelt werden. Gemäss seinen Angaben nickte er während der Fahrt kurz ein.

Jauche ausgelaufen
Mehrere Kubikmeter Gülle sind am frühen Freitagabend, 16. Mai, in Urnäsch ausgelaufen und versickert. Fische sind glücklicherweise keine verendet.

Ein Landwirt war zusammen mit seinem Vater am Nachmittag mit dem Druckfass am Jauche austragen. Dazu wurde auch eine Jauchepumpe eingesetzt. Diese Pumpe kann entweder direkt oder mittels Fernbedienung in Betrieb genommen werden.

Aus zur Zeit ungeklärten Gründen nahm die Pumpe unkontrolliert ihren Betrieb auf und förderte Gülle ins Freie. Die Schweinejauche floss über eine Zufahrtstrasse auf die Hauptstrasse. Dort versickerte sie sowohl im Erdreich wie auch in den Meteoschächten.

Die aufgebotene Feuerwehr spülte die Schächte und Kanalisationsleitungen durch. Der Landwirt seinerseits pumpte dann das Wasser-Jauchegemisch auf seine Wiese. Glücklicherweise konnten weder im Murbach noch im Fluss «Urnäsch» tote Fische gefunden werden. Zur Zeit steht die genaue ausgeflossene Jauchemenge noch nicht fest. Es muss aber angenommen werden, dass mehrere Kubikmeter Schweinegülle ausgelaufen sein dürften.

Selbstunfall in Heiden
Ein Motorradlenker verletzte sich am späten Freitagabend, 16. Mai, bei einem Selbstunfall in Grub.

Ein 17-jähriger Lenker eines Kleinmotorrades fuhr von Heiden in Richtung Kaien. Bei der Örtlichkeit Unterrechstein übersah er eine nicht beleuchtete Baustelle. In der Folge fuhr er in dessen Abschrankung und kam dabei zu Fall. Er verletzte sich am Bein und musste ins Spital Heiden eingeliefert werden. Wegen Verdachts der Angetrunkenheit wurde beim Lenker eine Blutprobe entnommen. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von rund 300 Franken.

Selbstunfall in Wolfhalden
Die Mutter und ihre Tochter wurden bei einem Selbstunfall am Freitagabend, 16. Mai in Wolfhalden verletzt.

Eine Personenwagenlenkerin fuhr von in Richtung Thal. In einer Linkskurve beim «Vorderhasli» verlor sie die Herrschaft über ihren Wagen. Das Fahrzeug geriet über den rechten Fahrbahnrand hinaus und rollte den steilen, schrägen und abfallenden Wieshang hinunter.

Bild des Selbstunfalles

In einer Bodenunebenheit überschlug es den schweren Personenwagen zweimal. Anschliessend rollte er rückwärts weiter und kam etwa 120 Meter unterhalb der Strasse zum Stehen.

Ein auf dem Rücksitz fahrender 12-jähriger Knabe konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen. Die Mutter und die 13-jährige Tochter mussten mit unbestimmten Verletzungen ins Kantons- respektive in Kinderspital St.Gallen überführt werden.

Zur Bergung der Verletzen wurden zwei Sanitätsfahrzeuge und 4 Angehörige der Feuerwehr Wolfhalden aufgeboten. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Einbruchdiebstahl in Teufen
In der Nacht auf den Freitag, 16. Mai, wurde in Teufen in einen Garagenbetrieb eingebrochen. Es wurden mehrere hundert Franken Bargeld entwendet.

Der unbekannten Täterschaft gelang auf der Gebäuderückseite in die Autogarage einzusteigen. Im Büro der Werkstatt wurde eine Falttüre aufgedrückt und eine Registrierkasse mit einigen hundert Franken Inhalt entwendet.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 17.05.2008 - 18:19:00