Verwahrter Mörder: Böse Erinnerungen
Neuparadies. Die ganze Schweiz spricht über den Fall: Ein Verwahrter missbraucht und tötet einen Mithäftling. Der Täter hatte 1993 mit einem brutalen Mord im Thurgau sein vorerst letztes Verbrechen begangen.
Die Tat ereignete sich in der Zürcher Strafanstalt Pöschwies. Ein verwahrter Häftling missbraucht einen Mithälftling sexuell und bringt ihn um. Schnell sickert durch: Beim Täter handelt es sich um einen Mann, der 1982 und 1993 zwei Buben ermordet hat. Der Fall von 1993 ereignete sich im Kanton Thurgau, genauer in Neuparadies. Dort tötet der später Verwahrte einen 13-jährigen Jugendlichen, der an einem Bach fischt, indem er ihn ins Wasser stösst und ertränkt. Die Leiche verstaut der Täter im Kofferraum, fährt in den Kanton Schaffhausen und vergeht sich in einem Maisfeld am toten Buben, bevor er ihn mit einem Messer zerstümmelt.
14 Jahre ist diese Tat her – und dringt von einem Tag auf den anderen wieder ins Bewusstsein. Denn der damalige Mörder war seit seiner Verurteilung aus den Schlagzeilen verschwunden und kehrte nun dorthin zurück. Und mit ihm die beiden Mordfälle, die zu seiner Verwahrung führten. Der Täter gilt als nicht behandelbar, wurde aber in der Haft offenbar nicht mehr als gefährlich eingestuft. Eine Einschätzung, die sich nun zu rächen scheint.



























