Vermisster nach 6 Jahren tot aufgefunden
Jakobsbad/AI. Seit September 2003 wurde der damals 91-jährige Bischof Albin aus Muolen/SG vermisst. Nun wurden seine sterblichen Überreste in einem Wald gefunden
Ein Passant fand im Gebiet Lauftegg, oberhalb des Weilers Jakobsbad, menschliche Knochen. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden suchte daraufhin im sehr dichtbewachsenen Unterholz nach weiteren Hinweisen. Dabei wurden in der näheren Umgebung weitere menschliche Knochen, sowie stark verwitterte Kleidungsstücke und eine Armbanduhr gefunden. In Zusammenarbeit mit Spezialisten vom Institut für Rechtsmedizin St. Gallen fanden umfassende Abklärungen zu den gefundenen Knochen statt. Umfangreiche Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft von Appenzell Innerrhoden bei Uhrmachern, Zahntechnikern und Ärzten führten schliesslich zu Bischof Albin, der seit dem 12. September 2003 ab seinem Wohnort in Muolen/SG vermisst wurde. Damals wurde sehr intensiv und mit grossem Einsatz der Kantonspolizei St. Gallen und weiteren Helfern nach dem betagten Mann gesucht.
Es wurde die Erstellung eines DNA-Profils in Auftrag gegeben. Diese Untersuchungen waren sehr zeitintensiv, weshalb die Identität erst Ende Oktober 2009 gesichert war. Bei den in Jakobsbad/AI gefunden Knochen handelt es sich eindeutig um die sterblichen Überreste von Bischof Albin. Die genauen Umstände die zum Tod von Bischof Albin führten, können aufgrund der verstrichenen sechs Jahre nicht mehr ermittelt werden.



























