
Vermisste Frau tot aufgefunden
Herisau/AR. Die sterblichen Überreste der seit dem 17. Mai 2006 vermissten Elisabeth Beeli wurden anfangs dieser Woche in Herisau gefunden. Das Institut für Rechtsmedizin St. Gallen konnte die Leichenteile eindeutig der vermissten Frau zuordnen.
Die damals 77 Jahre alte Elisabeth Beeli kehrte am 17. Mai 2006 von einem Spaziergang nicht mehr ins Altersheim Ebnet in Herisau zurück. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hatte grossangelegte Suchaktionen durchgeführt, die jedoch ergebnislos verlaufen waren.
Kürzlich erhielt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden von einem Bürger die Mitteilung, dass er nahe des Flusses Urnäsch in Herisau einen Knochen gefunden habe. In einer über Tage laufenden Geländedurchsuchung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden wurden weitere menschliche Leichenteile gefunden und dem Institut für Rechtsmedizin St. Gallen übergeben. Das Institut für Rechtsmedizin hat inzwischen die Fundsachen der seit 2006 vermissten Elisabeth Beeli zugeordnet. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen bezüglich der möglichen Todesursache dürften noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Aufgrund des Fundortes muss jedoch davon ausgegangen werden, dass sich Elisabeth Beeli am 17. Mai 2006 verirrt, im unwegsamen Gelände oberhalb des Fundortes abgestürzt ist und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen hat.