Vermehrt Einbrüche im Wohnbereich
Kanton Aargau. Nachdem unser Kantonsgebiet in den vergangenen Wochen mehrheitlich Einbrüche im Geschäftsbereich beklagen musste, wurden gestern Donnerstag mehrere Delikte im Wohnbereich gemeldet. Im ganzen Kantonsgebiet traten Einbrecher auf, welche zu Dämmerungsbeginn unterwegs waren und Beute suchten.
Bereits um ca. 16.50 Uhr überraschte ein Anwohner in Schneisingen bei seiner Heimkehr einen Einbrecher. Dieser verschaffte sich via Leiter Zugang in ein Schlafzimmer. Der Mann mit schwarzen Haaren und dunkler Kleidung war ca. 170 cm gross und schlank. Er flüchtete sofort in unbekannte Richtung, als er mit dem Bewohner konfrontiert wurde.
Auf dem Mutschellen drangen zwei Männer in ein Einfamilienhaus ein. Mit einem Stein schlugen sie eine Scheibe ein und gelangten in das Haus in Berikon. Der Nachbar stellte diesen Vorgang um ca. 17.50 Uhr fest, störte die Einbrecher an ihrem Vorhaben, worauf sie die Flucht ohne Deliktsgut ergriffen.
In Merenschwand stellte ein Hausbewohner um 18.45 Uhr fest, dass unbekannte Einbrecher während seiner Abwesenheit sein Haus ausgesucht haben. Es blieb ebenfalls nur beim Versuch.
In Neuenhof gelang es der Täterschaft, in ein Einfamilienhaus einzudringen und Fotokameras und Zubehör zu stehlen. Diese Straftat wurde um 19.00 Uhr bemerkt, als der Spuk schon vorbei war. Unmittelbar in der gleichen Region drang die Täterschaft in eine Parterrewohnung in Spreitenbach ein. Sie entwendete Schmuck und Bargeld zum Nachteil der Wohnungsbesitzer.
In einem Einfamilienhaus in Lupfig versuchte die Täterschaft, eine Terrassentüre aufzuwuchten. Um 20.00 Uhr stellte der Hausbesitzer diese Tatsache fest. Die Täter konnten nicht eindringen und flüchteten ohne Beute.
Später am Abend meldete eine Wohnungsinhaberin, dass ihre Parterrewohnung in Sins durchsucht worden sei. Die Täterschaft flüchtete unerkannt und nahm Schmuck und Bargeld mit.
Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob ein Tatzusammenhang zwischen diesen Delikten besteht, wird derzeit geprüft.
Die Bevölkerung wird gerade in dieser Jahreszeit ersucht, aufmerksam zu sein, verdächtige Beobachtungen zu melden und auf die Schliessverhältnisse an ihrem Wohnort zu achten. Ebenso zeigen diese Fälle, dass es wichtig ist, nachbarschaftlich auf die übrigen Eigenheime zu schauen und wenn nötig sofort zu reagieren.



























