• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Verletzter aus Spital entlassen

Bern/BE. Der beim Deckeneinsturz am Dienstagabend im Bernaqua verletzte Mann konnte aus dem Spital entlassen werden. Die Kantonspolizei Bern hat Abklärungen unter Beizug von Spezialisten aufgenommen. Diese dauern voraussichtlich noch einige Zeit an.

Am Dienstag, 12. April 2011, war etwa um 1845 Uhr ein über 100 m2 grosses Deckenelement (Deckenplatten mit Isolationsmaterial) im Bereich der Rutschbahnen im Erlebnispark Bernaqua in Bern-Brünnen über zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei wurde ein Mann verletzt; er war ins Spital gefahren worden, konnte aber noch in der Nacht wieder entlassen werden. Eine zweite Person war vor Ort medizinisch behandelt worden.

Der Schwimmbereich des Bernaqua wurde unverzüglich abgesperrt und bleibt auf Anordnung der Regionalen Staatsanwaltschaft weiterhin geschlossen. Die Kantonspolizei Bern hat unter Beizug von internen Spezialisten (Kriminaltechnischer Dienst, Unfalltechnischer Dienst und Fachstelle Arbeitssicherheit) sowie externen Fachleuten wie die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt (EMPA) Abklärungen zur Ursache des Deckeneinsturzes aufgenommen, die längere Zeit andauern können. Ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, kann derzeit nicht beantwortet werden. Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland hat wegen möglicher Verletzung von Regeln der Baukunde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Kantonspolizei Bern, Telefon 031 634 41 11, bittet Gäste des Bernaqua, die Angaben zum Deckeneinsturz machen können, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.
 

BernBern / 13.04.2011 - 17:02:47