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Verlängerung der Basisstufe

Frauenfeld. Der Regierungsrat hat die Schulversuche mit der Zusammenlegung von Kindergarten- und ersten Primarschuljahren, um ein Jahr verlängert.

In den Gemeinden Amlikon, Frauenfeld, Hohentannen, Mammern sowie Neukirch-Egnach wurde der Schulversuch mit der Basisstufe um ein Jahr bis Ende Schuljahr 2009/2010 verlängert. Damit trägt der Regierungsrat der Tatsache Rechnung, dass der Evaluationsschlussbericht auf nationaler Ebene erst im Sommer 2010 vorliegt.

Im Februar 2003 hatte der Regierungsrat Schulversuche für die Basisstufe 3, zwei Kindergartenjahre und die erste Klasse Primarschule, sowie für die Basisstufe 4, zwei Kindergartenjahre und die ersten beiden Jahre Primarschule, in den Schulgemeinden Amlikon, Bettwiesen, Frauenfeld, Hohentannen, Mammern und Neukirch-Egnach bewilligt. Sie waren bis Ende Schuljahr 2008/2009 terminiert.

Die Frist war gemäss dem Plan der EDK-Ost mit der Absicht gewählt, bis im Sommer 2009 einen Evaluationsbericht abzuliefern. Da sich im Verlauf auch die grossen Kantone Bern, Luzern und Zürich am Schulversuch beteiligten, wurde die Evaluationsphase um ein Jahr verlängert. Der Bericht, der die Grundlagen für das weitere Vorgehen liefern wird, erscheint deshalb erst im Sommer 2010.

Damit die Versuchsschulen im Thurgau im Schuljahr 2009 /2010 nicht zum bisherigen Modell, Kindergarten und anschliessende Einschulung, zurückkehren müssen, hat der Regierungsrat beschlossen, die Versuchsphase um ein Jahr zu verlängern. Die Finanzierung bis zum Sommer 2010 ist bereits im Budget und Finanzplan enthalten. Ab 1. August 2010 können die Versuchsgemeinden die Basisstufe bis zum definitiven Entscheid über die Gestaltung der Eingangsstufe weiterführen. Die Beiträge an die Mehrkosten des Versuchs werden bis Ende Juli 2011 weiterhin ausgerichtet.

Die Schulgemeinde Bettwiesen beteiligt sich ab neuem Schuljahr nicht mehr am Versuch, da die Bedingungen wegen Rücktritten von Lehrpersonen nicht mehr gewährleistet sind.

ThurgauThurgau / 03.07.2008 - 07:44:00