Verkehrsraumplanung: Auftrag für Projektstudie ist vergeben

Schwellbrunn/AR. Der Gemeinderat hat einen Nachtragskredit mit einem Kostendach von 10'000 Franken für die Planung der Verkehrsraumgestaltung Ortsdurchfahrt bewilligt.

Bereits Anfangs 2007 hatte Ueli Nef, Gemeindepräsident beim kantonalen Tiefbauamt um Lösungsvorschläge für die Engpässe bei der Ortsdurchfahrt Schwellbrunn eingesetzt. Immer wieder kommt es an den neuralgischen Punkten zu Hausbeschädigungen durch Grossfahrzeuge im Ortskern.

Die Tiefbaukommission der Gemeinde hat sich eingehend mit dem Problem der engen Ortsdurchfahrt und den weiteren Punkten befasst. Folgende Punkte verlangen nun nach einer koordinierten Planung:

– Engpässe im Dorf
– Fehlende Lichtraumprofile
– Temporegime
– Bushaltestelle/ Wartehäuschen
– Sicherheit des Langsamverkehrs
– Ersatz einer besseren Beleuchtung
– Aussenraumgestaltung Kirche
– Parkplatzsituation

Seit Anfang Januar wird die Thematik in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und dem kantonalen Tiefbauamt AR bearbeitet.

In der Zwischenzeit wurde das Planungsbüro Strittmatter und Partner, vertreten durch Armin Meier zugezogen. Das Planungsbüro hat im Rahmen der Ortsplanung eine verkehrsplanerische Kurzbeurteilung vorgenommen, in der auf die Begegnungsfälle und das Temporegime eingegangen wurde.

Von Armin Meier vom Büro Strittmatter und Partner AG, St. Gallen wurde ein Vorgehensvorschlag mit Kostenschätzung erstellt. Ein Teil der Arbeiten ist bereits ausgeführt und erste Resultate liegen vor.

Die Resultate im Einzelnen

Die Resultate aus der ganzen Planung sollen nach dem jeweiligen Entscheid Gemeinderat über konkrete Teilprojekte im ordentlichen Budgetverfahren weiterbe-arbeitet werden können.

Die Kostenschätzung für die Planung durch das Büro Strittmatter und Partner Ag, St.Gallen rechnet mit einem Betrag inklusive Kopien von zirka 12’000 zirka.

Der Kanton wird sich nur an den Kosten beteiligen, welche in direktem Zusammenhang mit der Staatsstrasse stehen. Je nach Projektausführung können allenfalls Beiträge von der kantonalen Denkmalpflege in Aussicht gestellt werden. Somit muss die Gemeinde mit Kosten von zirka 8’000 Franken bis 10’000 Franken rechnen.

Im Augenblick werden das Beleuchtungskonzept, die Bushaltestelle und die Engpässe im Dorf näher beurteilt und es wird versucht hier eine Entlastung oder Verbesserung zu erreichen. Derzeit sind im Dorf Messgeräte zur Verkehrszählung angebracht worden. Die Ergebnisse der Messungen liegen eventuell bis Herbst dieses Jahres vor. Der Gemeinderat wird die Bevölkerung wieder fortlaufend informieren.

Wegen des zum Teil im Ortskern zu schnell fahrenden Durchgangsverkehrs werden derzeit weitere Vorschläge aus der Kommission und des Gemeinderates geprüft.

Appenzell Ausserrhoden / 01.05.2009 - 14:51:51
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