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Verkehrsprüfung war Herausforderung

Erstfeld/UR. Sonntag, 26. April 2015. Bei idealen äusseren Bedingungen fanden sich am Samstagmorgen, 25. April 2015, 134 Schülerinnen und Schülern mit Beginn ab 8.00 Uhr beim Schulhaus Jagdmatt ein, um den praktischen Teil der Verkehrsprüfung zu absolvieren.

Bei den Teilnehmern handelte es sich um Fünft- und Sechstklässler von Erstfeld (47), Silenen und Amsteg (40) und Bristen (7). Hinzu kamen Fünftklässler von Bürglen (40). Für den reibungslosen Ablauf der Prüfung sorgte die Kommission Breitensport des SRB Uri mit seinen 22 Helferinnen und Helfern in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Uri.

Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen theoretischen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt.

Am Samstag waren die Mädchen und Knaben aufgefordert, ihr fahrerisches Können auf den Strassen von Erstfeld unter Beweis zu stellen. Zwölf Wertungsposten mussten passiert werden. Die meisten der sehr gut vorbereiteten Schülerinnen und Schüler bewältigten die Prüfstrecke mit Bravour. Davon liessen sich auch Regierungsrat Beat Jörg, David Zurfluh vom Amt für Volksschulen, Oliver Schürch und Gusti Planzer von der Kantonspolizei Uri sowie Flavian Levy vom Gemeinderat Erstfeld überzeugen.

Nach der Absolvierung der Prüfstrecke fand gleich die Rangverkündigung statt. Aus den Händen von Toni Baumann, Lilian Kempf und Barbara Schuler, alle drei von der Kantonspolizei Uri, durften die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler ihre verdienten Preise entgegennehmen.

Da der Parcours in Erstfeld als die schwierigste Strecke aller Prüfungsorte im Kanton Uri bezeichnet werden kann, sind fehlerlose Resultate eher selten. Dieses Jahr schaffte es 1 Schüler in Theorie und Praxis fehlerfrei zu bleiben.

Der Anlass verdeutlichte einmal mehr die äusserst erfolgreiche Zusammenarbeit der Kommission Breitensport des SRB Uri mit seinen 22 freiwilligen Helferinnen und Helfern und der Kantonspolizei Uri, den Lehrpersonen sowie der Elternschaft.

Das gemeinsame und sinnvolle Engagement ist für alle Beteiligten, speziell aber für die Kinder von besonderer Bedeutung, da es eine frühe und seriöse Ausbildung zu einem sicheren Verhalten im Strassenverkehr ermöglicht. Dies wiederum erhöht die Sicherheit der Kinder im Strassenverkehr, insbesondere auf den Kindergarten- und Schulwegen.

Die Schüler-Radfahrerprüfungen, welche Bestandteil der Verkehrserziehungsaktionen sind, haben einen wichtigen Stellenwert. Daher erhalten die Verantwortlichen des SRB Uri wie auch die Kantonspolizei Uri eine finanzielle Unterstützung aus dem Fonds für Verkehrssicherheit (FVS). Insgesamt darf festgestellt werden, dass bei den theoretischen und praktischen Prüfungen sehr gute Arbeit geleistet wird.

UriUri / 26.04.2015 - 16:01:47