
Verhandlungen des Gemeinderates Herisau
Herisau/AR. Der Rahmenkredit über 2,5 Mio. Franken für den Ausbau des Kanalisationsnetzes zu Handen des Parlaments wird verabschiedet und der Antrag auf Türöffnung im Gutenbergzentrum an Allerheiligen wird bewilligt.
Nächste Etappe im Gewässer- und Hochwasserschutz
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom Dienstag einen Rahmenkredit über 2,5 Mio. Franken für den Ausbau des Kanalisationsnetzes zu Handen des Parlaments verabschiedet. Es geht dabei um eine weitere Etappe in der vom Bund vorgeschriebenen Umsetzung des Generellen Entwässerungsplans (GEP), mit dem Meteor- und Schmutzwasser nach und nach getrennt geführt werden sollen. Den ersten Rahmenkredit hatte der Einwohnerrat im Jahr 2000 bewilligt. Der aktuelle vierte Rahmenkredit zu Lasten der Spezialfinanzierung Abwasser dient wie die vorhergehenden dem Zweck, Baugebiete besser zu erschliessen, die ARA zu entlasten und den Hochwasser- und Gewässerschutz zu verbessern. Die Vorlage geht nun an den Einwohnerrat.
Liegenschaft wird verkauft
Der Gemeinderat hat den Verkauf der Liegenschaft an der Oberdorfstrasse 42 bewilligt. Das Haus war 1991 aus einem Nachlass ins Eigentum der Gemeinde übergegangen. Nach der öffentlichen Ausschreibung fand sich eine bereits in Herisau wohnende Familie als Käuferin für die renovationsbedürftige Liegenschaft.
Sonntagsverkauf am 1. November bewilligt
Die Läden im Gutenbergzentrum dürfen an Allerheiligen ihre Türen öffnen. Der Gemeinderat hat einen diesbezüglichen Antrag der Mietervereinigung des Gutenbergzentrums bewilligt. Der Gewerbeverein verzichtete dieses Jahr auf ein Gesuch. Der 1. November fällt 2009 auf einen regulären Sonntag.
Brand: Gemeinde arbeitet Auszahlungsplan für Spenden aus
Für die Opfer des Brandes vom 29. September sind bislang Spenden über 36’000 Franken eingegangen. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 20. Oktober die Kriterien für die Freigabe der Mittel formuliert. Eckpunkt ist die Vorgabe, das Geld nur für nicht versicherte Schäden einzusetzen. Ebenfalls relevant sind die finanziellen Möglichkeiten der Geschädigten. Letzter Termin für die Meldung von Brandschäden ist der 30. Oktober.
Der Auszahlungsplan ist nun in Vorbereitung und wird vom Gemeinderat an der kommenden Sitzung vom 3. November geprüft. Dann soll auch geklärt werden, wann die Auszahlung der Spenden erfolgen kann.