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Verdächtiges Verhalten entpuppt sich als Rollenspiel

Bern/BE. Die Umstände des verdächtigen Verhaltens im Stöckackerquartier in Bern vom vergangenen Samstag sind geklärt. Die beobachtete Szenerie, bei der ein Mann in einen Autokofferraum gedrängt wurde, war Teil einer Übung einer Jugendorganisation. Die Kantonspolizei Bern macht auf die Tragweite solcher Vorkommnisse aufmerksam.

Die Umstände des am Samstag, 3. November 2012, gegen 1500 Uhr gemeldeten Vorfalls an der Stöckackerstrasse 88 in Bern (Medienmitteilung vom 4. November 2012) konnten geklärt werden. Aufgrund des veröffentlichten Zeugenaufrufs meldeten sich die Verantwortlichen einer Jugendgruppe bei der Kantonspolizei Bern, dass es sich bei der vermeintlichen Entführung um eine inszenierte Aktion gehandelt habe. Im Rahmen der getätigten Abklärungen bestätigten sich diese Angaben. Die inszenierte Entführung war von einem Zeugen beobachtet worden, welcher daraufhin die Polizei alarmierte.

Die Jugendgruppe bedauert in einem Schreiben an die Kantonspolizei Bern die durch die Aktion entstandenen Umtriebe. Nach einem Gespräch mit den
Verantwortlichen werden die Kosten der polizeilichen Tätigkeiten in diesem Fall nicht in Rechnung gestellt.

Die Kantonspolizei Bern ruft in diesem Zusammenhang in Erinnerung, dass solche vermeintlich harmlose Aktionen zu Grossaufgeboten, zur Einleitung von umfangreichen Ermittlungen und allenfalls zu kritischen Situationen führen können. Überdies kann der in solchen Fällen entstehende Aufwand den Verantwortlichen unter Umständen in Rechnung gestellt werden. Personen, welche Übungen oder Anlässe im öffentlichen Bereich durchführen, werden dringend gebeten, sich mit der örtlich zuständigen Polizeistelle oder telefonisch mit der Kantonspolizei Bern in Verbindung zu setzen. Unter Bekanntgabe der relevanten Angaben kann so verhindert werden, dass die Bevölkerung verunsichert wird und keine umfangreichen, unter Umständen auch kostenpflichte, polizeilichen Massnahmen eingeleitet werden.

BernBern / 06.11.2012 - 08:34:44