Verdächtiges Paket führte zu Polizeiaufgebot
Aarburg/AG. Gestern Nachmittag stellte ein Werkstattbetreiber fest, dass in einem Abbruchauto ein verdächtiges Paket lagerte. Dieses war mit Drähten und einer Uhr versehen, weshalb er sofort die Kantonspolizei informierte. Dies führte zu einem grösseren Polizeieinsatz bis in den frühen Abend. Es stellte sich dann heraus, dass es sich um eine Attrappe handelte.
Die Ermittlungen bezüglich Herkunft wurden umgehend eingeleitet. Gestern Montag, 10. Januar 2011, 15:50 Uhr meldete ein Betreiber einer Carrosserie- Werkstatt in Aarburg, dass er auf seinem Gelände im Gewerbegebiet Wallgraben ein verdächtiges Paket in einem Abbruchauto feststellte. Umgehend rückten die ersten Polizeipatrouillen vor Ort aus. Die Polizisten stellten fest, dass in diesem Fahrzeug ein Paket, welches mit Kabeln und einer Uhr versehen war, im vorderen Bereich des Fahrezuges lag. Aufgrund dieser verdächtigen Wahrnehmung wurde die nähere Umgebung abgesperrt. Die Asylbewerberunterkunft, welche sich unweit dieses Betriebs befindet, konnte in Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden evakuiert werden. Zirka zehn Bewohner wurden vorübergehend in eine Turnhalle gebracht und betreut.
Neben der Kantonspolizei kamen auch die Regionalpolizei Zofingen, die Feuerwehr Aarburg sowie Spezialisten des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes der Stadtpolizei Zürich zum Einsatz. Ebenso wurde die benachbarte Kantonspolizei Solothurn eingebunden, da Aareuferwege kurzzeitig für Passanten gesperrt werden mussten. Nach 19:00 Uhr gelang es den Spzialisten dann, das verdächtige Paket zu zerstören, worauf die Einsatzkräfte Entwarnung geben konnten. Es handelte sich lediglich um eine Attrappe, welche offenbar den Anschein eines Sprengsatzes imitieren sollte. Um 19:30 Uhr wurde das Gebiet am Wallgraben wieder freigegeben. Die Spurensicherung der Kantonspolizei wurde sofort eingeleitet. Die Ermittlungen der Polizei haben nun zum Ziel, den Urheber dieser Attrappe zu eruieren.
Zeugenaufruf
Personen, welche im Gebiet ‹Wallgraben› Aarburg verdächtige Beobachtungen machten oder Hinweise betreffend des Verursacher machen können, werden gebeten sich bei der Kantonspolizei West in Buchs (Tel. 062 835 80 20) zu melden.



























