Urnäsch verliert gegen Abtwil
Fussball. Der FC Urnäsch findet den Tritt in der 4.-Liga nicht und verliert seine dritte Partie in Serie.
Bericht FC Abtwil-Engelburg – FC Urnäsch 3:0
Obwohl Urnäsch in den vergangenen drei Partien mehr Spielanteile verzeichnen konnte, reichte es schlussendlich nicht, die Partie für sich entscheiden zu können. Zu viel Unsicherheit steckt in der Mannschaft, zu viele individuelle Fehler in der Hintermannschaft und fehlendes Abschlussglück, das einige der Gründe für die Misere im Urnäscher Spiel.
In der ersten Phase des Spiels neutralisierten sich beide Mannschaften nahezu und die Parte plätscherte vor sich hin. Dass ausgerechnet nach einem Urnäscher Freistoss der Gegentreffer zum 1:0 gefallen war, widerspiegelt die momentane Verfassung einiger Spieler. Der abgewehrte Ball der Gastgeber landete beim gegnerischen Stürmer, welcher unbehelligt auf Eggenberger zusteuerte und den Ball sicher unterbringen konnte. Erstaunt war man über die Reaktion nach dem Gegentreffer auf Seiten der Urnäscher – es gab keine! Die Spieler begannen mit den teils einseitigen Entscheiden des Unparteiischen zu hadern, anstatt den Rückstand wettzumachen.
Die erste nennenswerte Aktion aus Sicht der Urnäscher fand erst weit in der zweiten Halbzeit statt. Sadiku enteilte der gegnerischen Abwehr, doch sein Zuspiel fand keinen Abnehmer. Kurze Zeit durften sich die Gastgeber für das unmotivierte Einstiegen der Urnäscher im eigenen Strafraum selber beschenken. Der fällige Strafstoss wurde sicher verwandelt zur 2:0 Führung. Dass Keles danach vom Platz flog, war auch wiederum symptomatisch. Sein Reklamieren nervte nicht nur den Unparteiischen und er machte mit dem Platzverweis auf Ansage dem Ganzen ein Ende.
Es fehlte der Wille, die letzte Konsequenz und das nötige Glück, dass man wenige Spiele zuvor immer wieder beanspruchen durfte. Als nach einem Konter Abtwil-Engelburg mit dem 3:0 alle klar machte, war Troccolis Pfostenschuss nur noch Makulatur. Die 3:0 Niederlage war die logische Konsequenz auf die fehlenden Akzente, die positiven Emotionen und den nötigen Willen den man aufbringen muss, um solche Partien gewinnen zu können. Urnäsch wurde für seine Fehler in der Hintermannschaft resolut bestraft und die fehlenden Impulse im Angriff vermochten dies nicht auszugleichen.
Gerechterweise muss erwähnt sein, dass Trainer Galluccio ein Grossteil seines Kaders fehlt und er immer wieder die Mannschaft neu ein- und umstellen muss. Die Urnäscher zahlen auch weiterhin noch Lehrgeld in der vierten Liga, denn die ausgelassenen Chancen, die drei verschossenen Elfmeter, die unzähligen Latten- und Pfostentreffer sind einfach zu viel vergebene Chancen, welche sich immer wieder rächen und eine Mannschaft so kaum als Sieger vom Platz gehen lässt. Es bleibt zu hoffen, dass die Urnäscher die Botschaft verstanden haben und sich in Zukunft konsequenter an die Vorgaben des Trainers halten und diese auch versuchen umzusetzen, um den längst fälligen und verdienten Erfolg wahr werden zu lassen.



























