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Urnäsch gewinnt gegen Teufen 2

Fussball. In einer spannenden Partie gewinnt der FC Urnäsch gegen die zweite Mannschaft des FC Teufen.

Die Zuschauer bekamen bei besten Bedingungen eine äußerst umkämpfte und von zahlreichen Offensivaktionen geprägte Partie zu sehen.

Auf Seiten der Urnäscher ließen sich Nuri Gülünay und Patrik Troccoli mit seinem Doppelpack als Torschützen feiern. Der FC Urnäsch steht nun ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze der Gruppe 5.

Beide Teams drückten von Beginn weg aufs Tempo und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei anfangs die Urnäscher ein Chancenplus verzeichnen konnten. Troccoli, dem sich nach fünf Minuten die erste Großchance bot, erzielte im zweiten Anlauf in der 10. Minute den Urnäscher Führungstreffer.

Überzeugende Offensive
Nach einem gewonnen Zweikampf im Mittelfeld schalteten die Urnäscher schneller: das Zuspiel von Schwarz schlenzte Troccoli sehenswert in die entfernte weite Torecke. Überzeugen konnte die Urnäscher Offensive und das defensive Mittelfeld. Jonas Eggenberger, der immer wieder energisch und erfolgreich in die Zweikämpfe ging und die meisten für sich entscheiden konnte, scheiterte jedoch im Abschluß. Rama und Lestayo agierten erfolgreich als Scheibenwischer vor der Urnäscher Defensive. Positiv zu erwähnen ist die Leistung von Marc Bodenmann, welcher in seiner ersten Saison als Aktiver eine sehr gute Leistung zeigte. Nach Startschwierigkeiten wußte er sich immer mehr zu steigern und die Teufner Stürmer blieben immer wieder am jungen Urnäscher hängen.

Ebenbürtige Gegner, aber Urnäsch gefährlicher
Die Teufner fanden nach der Startviertelstunde besser ins Spiel und agierten mit weiten Bällen, welche die Urnäscher Defensive zusehends unter Bedrängnis brachten. Nach einem sehr fraglichen Freistoß für die Gäste konnten diese ausgleichen. Der Teufner Stürmer war vor dem herausstürmenden Keeper Eggenberger am Ball und brauchte diesem nur eine kurze Richtungsänderung zu geben um ausgleichen zu können. Beide Mannschaften waren sich fortan ebenbürtig, Urnäsch blieb jedoch offensiv gefährlicher, dies ohne weiteren zählbaren Erfolg. Erneut rückte der ansonsten unauffällige Unparteiische ins Zentrum des Geschehens, dies zu Ungunsten der Gäste. Der herauseilende Gästekeeper war vor Jonas Eggenberger am Ball, holte diesen jedoch noch von den Beinen. Zudem schwer zu entscheiden, ob das angebliche Foul inner- oder außerhalb des Strafraums begangen wurde. Das Ergebnis: der Teufner Goalie mußte verletzt vom Platz und Nuri Gülünay verwandelte den Penalty sicher zur verdienten 2:1 Führung. Jonas Eggenberger scheiterte kurz vor der Pause am Ersatzkeeper, welcher seinen Schuß an die Latte lenken konnte.

Teufener wittern Chance
Galluccio reagierte und ersetze nach der Pause den angeschlagenen Schwarz durch Thomas Gülünay, welcher sich nahtlos ins Spiel integrierte. Urnäsch kam immer wieder über die rechte Seite, so geschehen auch beim Treffer zum 3:1. Nach gelungener Kombination bediente Eggenberger mit einer präzisen Flanke Troccoli, welcher zum 3:1 einnickte. Teufen schien zu resignieren und die Hinterländer versuchten das Spiel vorzeitig zu entscheiden, dies ohne weiteren Erfolg. Nuri Gülünay scheiterte an der Latte, der eingewechselte Sadiku sowie Lestayo vergaben beide ebenfalls aus bester Position. Urnäsch verstand es in dieser Phase nicht, den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten und die Hektik aus dem Spiel zu nehmen. Teufen witterte die sich bietende Gelegenheit und fand nochmals ins Spiel zurück, dies einmal dank der gütigen Mithilfe der Urnäscher. Nach einem zu kurz getretenen Eckball brachte man den Ball trotz mehreren Versuchen nicht aus der Gefahrenzone; Teufen wußte die sich bietende Chance zu nutzen und verkürzte entgegen dem Spielverlauf auf 3:2.

Schiri beleidigt
Die Mittelländer verbauten sich nach einem dummen Platzverweis die letzte Chance auf einen Treffer (Beleidigung des Unparteiischen) und im Gegenzug verpaßte es Thomas Gülünay nach einem schnell ausgetragenen Konter die Hereingabe Troccolis zu verwerten. Alles in allem ein verdienter, schwer erarbeiteter Sieg für die Hinterländer, welche gegen einen aufsässigen und ebenbürtigen Gegner aus Teufen als verdienter Sieger vom Platz gegangen sind.


Urnäsch: B. Eggenberger, Ackroyd, Keles, G. Gülünay, Bodenmann, Lestayo, S. Schwarz (46. T. Gülünay), N. Gülünay, Rama (80. Scheuber), J. Eggenberger (77. Sadiku), Troccoli

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 03.09.2007 - 09:44:00