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Urnäsch erhält neue Gemeindeschreiberin

Urnäsch. Nach dem Rücktritt von Bert Anderauer wird Erika Weiss die Stelle des Gemeindeschreibers übernehmen.

Nach dem krankheitsbedingten Rücktritt von Bert Anderauer wird Erika Weiss bereits im kommenden Februar ihre neue Aufgabe als Gemeindeschreiberin der Gemeinde Urnäsch antreten. Im Weiteren hat der Gemeinderat beschlossen, die anstehende Teilrevision der Gemeindeordnung dieses Jahr durchzuführen.

Die Neubesetzung der Funktion des Gemeindeschreibers in Urnäsch ist notwendig geworden, nachdem Bert Anderauer nach 18-jähriger Tätigkeit sein Pensum auf der Gemeindekanzlei auf den Beginn dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen reduzieren musste.

Nach der Sichtung der Bewerbungen hat der Gemeinderat Urnäsch auf Antrag der Kanzleikommission die Verantwortung für das Gemeindeschreiberamt der Urnäscherin Erika Weiss übertragen. Die neue Gemeindeschreiberin ist bereits jetzt in einem Teilpensum auf der Gemeindekanzlei tätig.

Stellvertretender Gemeindeschreiber bleibt Peter Nef, der weiterhin das Grundbuchamt der Gemeinde besorgt und kein Interesse an der Nachfolge von Bert Anderauer gezeigt hat.

Eine Frau mit Erfahrung
Die neue Gemeindeschreiberin Erika Weiss-Keller ist in Hundwil aufgewachsen, hat nach der obligatorischen Schulpflicht eine kaufmännische Ausbildung absolviert und anschliessend die Textilfachschule in St.Gallen besucht. Die 44-Jährige ist verheiratet und Mutter von drei Kindern, sie wohnt seit vielen Jahren in Urnäsch.

Sie arbeitet seit 1991 in einem Teilpensum auf der Gemeindekanzlei Urnäsch. Derzeit ist sie Sekretärin des Gemeindeschreibers, bearbeitet Erbschaftsteilungen und ist daneben verantwortlich für die Baubewilligungen; zudem führt Erika Weiss das Sekretariat der Schule Urnäsch.

Von 2003 bis 2005 hat sie berufsbegleitend die Gemeindefachschule an der Akademie St.Gallen absolviert und sich anschliessend zusätzlich im Bereich öffentliche Verwaltung weitergebildet. Der Gemeinderat Urnäsch ist überzeugt, mit Erika Weiss eine qualifizierte Persönlichkeit für die Führung der Gemeindekanzlei gewonnen zu haben, die nicht nur die fachlichen Voraussetzungen mitbringt, sondern auch mit dem örtlichen Verhältnissen vertraut ist.

Weitere Neuigkeiten: Revision der Gemeindeordnung
Im Zusammenhang mit der vom Gemeinderat in Angriff genommenen Teilrevision der Gemeindeordnung werden schwergewichtig folgende Punkte angegangen: die Reduktion der Zahl der Gemeinderatsmitglieder, die Abstimmungsverfahren für Jahresrechnung und Budget sowie die Volkswahl des Gemeindeschreibers.

Bei der Zahl der Gemeinderatsmitglieder geht es darum, ob der Rat allenfalls von neun auf sieben Mitglieder verkleinert werden soll. Geprüft werden soll auch, ob über das Budget nicht mehr wie bisher an einer öffentlichen Versammlung sondern an der Urne abgestimmt werden soll, und für die Genehmigung der Jahresrechnung steht statt der obligatorischen Urnenabstimmung ein fakultatives Referendum zur Diskussion.

Bei der Gemeindeschreiberwahl geht es um die Frage, ob dieser wie bis anhin an der Urne durch das Volk oder neu durch den Gemeinderat gewählt werden soll. Die Volkswahl scheint dem Gemeinderat nicht mehr zeitgemäss und vor allem nur sehr schwer praktikabel. Die Teilrevision der Gemeindeordnung soll bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

Je nachdem wie die Gemeindeschreiberwahl in der revidierten Gemeindeordnung geregelt ist, wird Erika Weiss im Januar 2009 vom Gemeinderat formell gewählt werden oder sich im Frühjahr 2009 der Volkswahl stellen müssen.


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Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 07.01.2008 - 14:30:00