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Unterstützung für Emma-Kunz-Weg

Waldstatt. Der Gemeinderat hat einen Kredit von maximal 12'000 Franken für die Realisierung eines Emma-Kunz-Wegs bewilligt.

Die Idee eines Emma-Kunz-Wegs in Waldstatt hat ihren Ursprung in der Waldstätter Arbeitsgruppe im Zusammenhang mit dem Reka-Feriendorf in Urnäsch. Nach Abschluss der Konzeptphase wurde Ernst Bischofberger mit dem Themenbereich «Kulturelle Angebote» betraut. In erster Priorität soll jetzt das Teilprojekt Emma-Kunz-Weg realisiert werden.

Auf einem Weg vom Dorfbrunnen bis zum Weiher beim Bad Säntisblick und dem am Wege liegenden Wohnhaus ihres Wirkens, soll auf Schautafeln an vier Standorten Leben und Wirken von Emma Kunz während ihrer Waldstätter Zeit von 1951 bis 1963 dargestellt werden. Der Gesamtaufwand für den Weg ist auf 26’000 Franken veranschlagt. Neben dem Gemeindebeitrag sollen Beiträge von Dritten die Finanzierung des Vorhabens ermöglichen.


Die Naturheilerin Emma Kunz
Emma Kunz, an deren Wirken und Leben in Waldstatt mit dem Weg erinnert werden soll, ist 1892 im aargauischen Brittnau geboren. Bereits als 18-Jährige begann sie ihre Begabungen in Telepathie und Prophetie als Heilpraktikerin zu nutzen und begann auch zu pendeln. Ab dem Jahre 1933 widmete sie sich ganz der Heilung von Menschen und befasste sich mit Dingen, die ihr in diesem Zusammenhang wichtig schienen.

Im Jahre 1941 gelangen ihr erste Versuche der Direktmagnetisierung von Krebszellen und ein Jahr später entdeckte sie ein Heilgestein in Würenlos. Es war im Jahre 1951, als Emma Kunz in die Schäfliwiese nach Waldstatt übersiedelte und dort bis zu ihrem Tod im Januar 1963 im eigenen Haus wohnte. Dort lebte sie zurückgezogen und konzentrierte sich auf das Heilen und Forschen. Unter anderem gelang ihr im Appenzellerland die Polarisation von Ringelblumen.

In den zwölf Jahren in Waldstatt erreichte Emma Kunz in der Erforschung und Anwendung energetischer und geistiger Kräfte den Höhepunkt. Sichtbares Zeugnis davon sind die mit Farbstiften und Ölkreide angefertigten grossformatigen Pendelbilder auf Millimeterpapier.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 13.10.2007 - 10:25:00