Unglückliche Niederlage der BSG Vorderland
Handball. Die BSG Vorderland forderte den drittplatzierten HC Rover Wittenbach bis zur letzten Sekunde, musste dem Favoriten aber doch beide Punkte überlassen (25:26).
Die Vorderländer zeigten keinen Respekt vor den klar favorisierten Wittenbachern und übernahmen gleich die Führung. Erst eine Zweiminutenstrafe gegen die BSG brachte den Führungswechsel zugunsten des Favoriten. Die BSG-ler glichen jedoch wieder aus und vergaben in der Folge sogar die Möglichkeit zur erneuten Führung.
Wittenbach nutzte seine Chancen besser und konnte zwischenzeitlich den Vorsprung auf fünf Treffer ausbauen. Der Seitenwechsel in der sehr emotional geführten Partie erfolgte beim Stand von 11:14.
Nach der Pause baute Wittenbach den Vorsprung vorerst wieder auf fünf Tore aus. Doch die Vorderländer steckten in der von vielen Zeitstrafen geprägten Partie nicht auf und verkürzten erneut. Beim Stand von 15:18 vergaben sie jedoch zwei Gegenstösse nacheinander und somit den möglich Anschlusstreffer. Doch auch dadurch liess sich das junge Team der BSG nicht aus dem Konzept werfen. Es kämpfte unbeirrt weiter und wurden Mitte der zweiten Halbzeit für seinen Einsatz mit dem Ausgleichstreffer belohnt (19:19).
Doch Wittenbach, welches sich noch mitten im Kampf um einen der begehrten Aufstiegsrundenplätze befindet, vermochte erfolgreich zu kontern und lag schon bald wieder mit drei Treffern vorn. Aber die Vorderländer witterten die Chance auf einen Punktgewinn und kämpften sich nochmals heran. Eine Minute vor Spielende gelang ihnen der Anschlusstreffer.
Wittenbach konnte darauf seinen letzten Angriff nicht erfolgreich abschliessen und die BSG-ler kamen nochmals in Ballbesitz. Doch der Ball fand den Weg nicht mehr ins Tor der Wittenbacher, so dass diese sich doch noch über zwei Punkte freuen konnten.
Der BSG Vorderland muss zu Gute gehalten werden, dass sie bis zur letzten Sekunde kämpfte und an sich glaubte, doch einmal mehr verhinderte die mangelhafte Chancenauswertung ein besseres Resultat. Die BSG Vorderland, die sich zur Zeit auf dem drittletzten Tabellenplatz befindet, wird die Abstiegssorgen also weiterhin nicht los.



























