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Ungewohnt: Tag der offenen Tür im Gefängnis

Niederteufen. Der Neubau der Haftanstalt und des Untersuchungsgefängnisses Gmünden ist bezugsbereit. Die Bauherren laden zum Tag der offenen Tür.

Nach 16 Monaten Bauzeit steht er also, der Neubau der Haftanstalt und des Untersuchungsgefängnisses Gmünden. Er ist eine Fortsetzung zum bestehenden Gebäude und wurde vom Sonderegger & Zaug AG Architekturbüro aus Niederteufen entworfen und realisiert. Der Bau liegt in der Obhut des Regierungsrates Hans Diem, Sicherheits- und Justizdirektor von Appenzell Ausserrhoden.

Im alten Bau wird weiterhin der Vollzug sein, währenddessen die Untersuchungshaft in den neuen Trakt zügeln darf. «Die Infrastruktur wie Küche und Wäscherei, sowie das Personal werden wir gemeinsam als Einheit nutzen, was eindeutig mehr Sinn macht» erklärt Hans Dörig, Mitglied der Baumkommission Gmünden und Chef der Sicherheitspolizei Appenzell Ausserrhoden. Sie seien äusserst zufrieden mit dem Baukomplex und er sei bestimmt für alle eine Bereicherung.

Nachdem die Stimmberechtigten des Kantons Appenzell Ausserrhoden am 27. November 2005 mit grosser Mehrheit dem Neubau des Untersuchungsgefängnisses zugestimmt hatten, ist die erweiterte Haftanstalt nun bezugsbereit. Der milde Winter ist dafür verantwortlich, dass die Bauarbeiten -trotz unvorhersehbaren Schwierigkeiten- zügig vorangekommen sind, so dass eine termingerechte Eröffnung möglich ist.

Am Samstag, den 25. August, kann der Neubau besichtigt werden. «Für einmal haben wir hier Tag der offenen Tür», witzelt Dörig. Danach wird das neue Gefängnis dann von den Insassen belegt. Besucherinnen und Besucher können eine Führung durch die Haftanstalt und interessante Blicke hinter die Kulissen der Zellen erwarten.

Wer zu spät kommt, hat im schlimmsten Falle Pech gehabt.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 21.07.2007 - 14:24:00