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Und wieder geht ein Enkeltrickbetrüger ins Netz

Zürich. Gestern hat die Stadtpolizei im Kreis 10 einen mutmasslichen Betrüger festgenommen, welcher versucht hatte, einem 64-jährigen Mann 30'000 Franken zu entlocken.

Der im Kreis 10 wohnhafte Mann erhielt kurz nach 10:00 Uhr einen Anruf eines angeblichen Verwandten. Dieser erklärte, dass er für einen Wohnungskauf dringend einen grösseren Geldbetrag braucht. Nachdem der Angerufene zuerst überzeugt war, dass es sich um seinen Verwandten handelt, begann er während des Telefonats immer mehr daran zu zweifeln. Schliesslich war er restlos davon überzeugt, dass es sich um einen sogenannten Enkeltrickbetrüger handeln muss. Zum Schein ging der 64-Jährige aber auf die Forderungen des Unbekannten ein und erklärte sich bereit, 30’000 Franken bei der Bank abzuheben und auszuhändigen.

Nach dem Telefonat schaltete der Mann unverzüglich die Stadtpolizei ein, welche mit ihm das weitere Vorgehen besprach. In der Folge erhielt er erneut mehrere Anrufe des angeblichen Verwandten, welcher u.a. auch erklärte, dass ein Notar das Geld am vereinbarten Treffpunkt an der Limmattalstrasse abholen werde. Kurz vor 12 Uhr erschien dann tatsächlich ein Mann am verabredeten Treffpunkt und nahm das Geldcouvert in Empfang. Im nächsten Moment sah er sich jedoch Detektiven der Stadtpolizei gegenüber, welche ihn festnahmen.

Beim angeblichen ‚Notar’ handelt es sich um einen 38-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Er wurde der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt.

ZürichZürich / 09.10.2009 - 12:42:33