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Und sie heulen wieder

TG. Alljährlich wird in der Schweiz mit einem Sirenentest die Funktionsbereitschaft der Sirenen getestet. Wie sieht die Situation im Thurgau aus?

Der Alarm findet jeweils am ersten Mittwoch im Februar statt. Dieses Jahr also am 6. Februar. Er beginnt um 13.30 und darf maximal eine halbe Stunde dauern. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.

Im Kanton Thurgau existieren 215 Sirenen und diese sind auf die einzelnen Gemeinden verteilt. Getestet wird der «allgemeine Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton. Der «Wasseralarm» braucht nicht getestet zu werden, da der Kanton Thurgau nicht im gefährdeten Gebiet unterhalb von Stauanlagen liegt.

Im vergangenen Jahr führte der Kanton Thurgau die Sirenenfernsteuerung ein. Von nun an können alle 215 Sirenen per Computer angesteuert und ein Testalarm ausgelöst werden. Im besten Fall dauert der Test zwei bis drei Minuten, nämlich dann wenn alle Sirenen funktionieren. Der ferngesteuerte Test wird von der Polizei ausgelöst und die Gemeinden sind aufgefordert, zu kontrollieren, ob die Sirenen funktionieren. Funktioniert eine Sirene nicht, wird der Alarm in einem nächsten Schritt manuell ausgelöst. Falls auch dies nicht geht, muss die betreffende Sirene repariert werden.

«Verängstigte Anrufe aus der Bevölkerung haben wir so gut wie nie», meint Daniel Engeli, Abteilungsleiter für Infrastruktur beim Amt für Bevölkerungsschutz in Frauenfeld. Dies dank Medienmitteilungen, Fernseh-Spots und dem Radio, welche die Bevölkerung im Vorfeld auf den Test aufmerksam machen.
Den Ernstfall mit der Bevölkerung zu üben sei nicht notwendig, da ein erfundenes Szenario nie der Wirklichkeit entsprechen würde. Wenn das Zeichen «allgemeiner Alarm» aber ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle erscheint, so ist eine Gefährdung der Bevölkerung möglich. «Die Leute sollen die Fenster schliessen und das Radio einschalten. Auch Nachbarn und hilfsbedürftige Menschen müssen informiert werden», rät Engeli.

ThurgauThurgau / 31.01.2008 - 07:55:00