• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich
DE | FR | IT

«Und die kleinen Gemeinden?»

Leserbrief. Alt Nationalrat Hans Rudolf Früh spricht sich wie auch die FDP Bühler gegen die Einführung des Proporzsystems aus.

Die FDP Bühler hat an ihrer Hauptversammlung das Thema “Einführung des Proporzwahlverfahrens» traktandiert und ausführlich diskutiert. Drei Hauptargumente, neben vielen andern Begründungen waren ausschlaggebend für die eindeutige Ablehnung der Vorlage: Die Argumente für oder gegen die Einführung des Proporzwahlverfahrens sind in den verschiedensten Leserbriefen dargestellt worden.

Die Partei – Im Proporzverfahren werden Parteien gewählt und nicht Persönlichkeiten. Unser Kanton verfügt in den Reihen der pu, der parteiunabhängigen Mittglieder des Kantonsrates, über ausgezeichnete Abgeordnete, denen das Wohl des Landes und seiner Bürger am Herzen liegt. Sachpolitisch versiert, dossierkundig und mit dem Wähler auf du und du, tragen sie viel zur Entwicklung unseres Kantons bei

– Kleinere Gemeinden dürfen von der Teilnahme im Kantonsrat nicht ausgeschlossen werden. Solange die Gemeinden einen Wahlkreis darstellen ist ihre Vertretung gesichert. Sie können die Anliegen der Gemeinden einbringen. Damit ist die Stimme jeder Gemeinde gewährleistet, was beim Proporzverfahren mit vier Wahlkreisen nicht möglich ist.

– In grösseren Gemeinden ist schon heute die Ein- und Weiterführung des Proporzwahlverfahrens möglich. Das heisst dort, wo das Verfahren Sinn macht, kann es gehandhabt werden.

Die FDP Bühler empfiehlt deshalb auch im Sinne der kleineren Gemeinden ein Nein in die Urne zu legen.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 17.05.2008 - 12:54:00